Herren 1 auch im 2. Spiel ungefährdet

Pflicht

Die TSG Eintracht konnte einen ungefährdeten 9:3 Pflichtsieg gegen TTC Edingen- Neckarhausen 2 erringen. Die Gäste mussten auf Imminger und Kusch verzichten, sie wurden von Quenter und Vanegas ersetzt.

Weick/ Kolb landeten einen glanzlosen Arbeitssieg gegen Metz/ Tönges. Sie beherrschten meist das Geschehen, nur im dritten Satz mussten sie einem Rückstand hinterher laufen, den sie aber noch egalisieren konnten, um auch diesen Satz erfolgreich abzuschließen.

Das Doppel Braunbart/ Milovanovic harmoniert noch nicht völlig. Die Laufwege müssen sich erst noch finden. Deshalb, und auch, weil Braunbart mit seiner Trefferquote beim Topspin nicht zufrieden war, setzte es eine unglaublich knappe Fünfsatzniederlage gegen Schmidt/ Monninger.

Beschorner/ Herbst beherrschten Quenter/ Vanegas völlig. Das angreifende Duo aus Edingen kam nie in die Nähe eines Satzgewinns, weil sie das  komplexe Spiel, das die Plankstadter ihnen vorgaben, nicht bewältigen konnten.

Charly war im Duell mit Monninger der bessere Mann. Erneut wählte er eine Taktik aus Mitspielen und Angriff. Monninger suchte die Offensive, scheiterte aber nach vier Sätzen am kaltschnäuzigen Charly.

Markus erreichte seine normale Leistungsstärke gegen Schmidt nur rudimentär und unterlag nach vier Sätzen. Schmidt spielte abgeklärt und setzte seine Bälle präzise, er siegt verdient.

Tom war im Spiel gegen Tönges etwas ungenau mit dem Timing des Vorhand- Topspin, trotzdem trat er in fast allen Spielsituationen sicherer auf, als der Mann aus Edingen. Mal zog er das Tempo an, mal spielte er verhaltener. Weil er sich resistent gegen Tönges` Schnittvarianten zeigte, geriet er nicht in die Nähe eines Satzverlustes.

Mile zog sich gegen Metz zu früh von der Platte zurück und versuchte aus der Halbdistanz die Bälle zurückzulöffeln. Diese Spielweise bescherte ihm einen 1:2 Satzrückstand. Als Mile im vierten Satz schon fast aussichtslos zurücklag, zeigte Metz Nerven. Er produzierte unerzwungene Fehler, bis Mile wieder im Spiel war und der Plankstadter erkämpfte sich den Satz noch. Mitte des finalen Satzes erreichte die Partie ihr höchstes Niveau, Mile blieb jetzt vorne und spielte harte, druckvolle Blocks, auch Metz steigerte sich und hielt gegen. Danach flaute das Spiel wieder etwas ab und der glücklichere Mile sicherte sich den Sieg.

Herwig brauchte keine starke Leistung, um gegen Vanegas der deutlich bessere Akteur zu sein. Vanegas versuchte nahezu jeden Ball anzugreifen, traf aber fast keinen. Man traute sich kaum, Herwig mal zu applaudieren, wenn er einen schönen Top gesetzt hatte, so eindeutig verlief die Partie, so am Boden zerstört wirkte Vanegas. Erstaunlich, dass Vanegas niemals versuchte, seine Taktik zu modifizieren, obwohl er im gesamten Spiel nur acht Punkte erreichte.

Rüdiger erreichte durch sein hervorragendes Service schon einen großen Vorteil gegenüber Quenter. Er agierte auch mit Topspin und Block gefällig, Quenter hingegen spielte zu viel Risiko, war unter dem Strich Rüdiger nicht gewachsen.

Charly sicherte sich gegen Schmidt deutlich mehr offensive Anteile, als noch gegen Monninger zuvor. So machte er oft schon mit dem ersten Top den Punkt, lies Schmidt nie zur Entfaltung kommen. Nach vier Sätzen verließ er als Sieger den Tisch.

Markus spielte etwas besser gegen Monninger, als im ersten Einzel, jedoch nutzte er auch klarste Chancen nicht, auch eine 8:5 Führung im Entscheidungssatz gab ihm keine Sicherheit. Er unterlag am Ende knapp.

Tom setzte Metz im letzten Spiel des Abends heftig zu, er zeigte seine Offensivqualitäten und gab keinen Satz ab. Damit avanciert er zur „Bank in der Mitte“. Weiter so.

Der Pflichtsieg ist eingetütet. Wann kommt die Kür? (Mühlhausen, Ketsch, Nußloch, Ziegelhausen, Hirschhorn). Zuerst kommt wohl noch mal die Pflicht in Gestalt vom ASV Eppelheim 2. Aber erst in zwei Wochen. Bis dahin wünsche ich allen, die mal wieder Beschwerden haben: schöne Regeneration!