Herren 1 Fluch oder Segen?

Die TSG Eintracht besiegt in einer dramatischen Partie den TTC SW St. Ilgen mit 9:5, verpasst damit aber erneut die Möglichkeit, sich von Edingen in der Tabelle zu lösen.

Diesmal wurde auf eine Umstellung der Doppel verzichtet und Weick/ Kolb siegten auch unangefochten gegen Jörger/ Suebwongsa, aber Schneider/ Braunbart verloren gegen David/ Volbehr in vier Sätzen und Köster/ Treiber fehlte ein Punkt zum Matchgewinn gegen Henneberg/ Baumsteiger.

Schon wieder ein Fehlstart.

Weick zeigte sich deutlich stärker als Volbehr, machte Druck und ging aus wichtigen Ballwechseln immer wieder als Sieger hervor, Dreisatzsieg.

Im zweiten Durchgang konnte er diesen Druck gegen David nicht mehr aufbauen und der sichere Halbdistanzangreifer brachte Charly die nächste Niederlage bei.

Schneider hatte mit den Aufschlägen beider Gegner große Probleme und konnte dadurch seine übliche Leistung nicht abrufen, er schaffte keinen Satzgewinn.

Köster ließ sich Zeit beim Blocken der gefährlichen Tops von Henneberg, brachte sie damit sauber auf den Tisch zurück und ließ Henneberg fortfahren. Mit dieser Strategie schaffte er einen wichtigen Fünfsatzerfolg, später erwies er sich auch stärker als Jörger. Mit dem vierten Einzelsieg in Folge nähert sich Andreas seiner alten Form an.

Kolbs Angriff war stärker als Jörgers Block, deshalb siegte er in vier Sätzen, danach konnte er sich mit seiner Offensive nicht gegen Henneberg durchsetzen, nach 0:2 Satzrückstand nutzte er das Spielkonzept seines Kollegen Andreas und schaffte damit die Wende. Ein Fünfsatzsieg war der Lohn.

Braunbart dominierte in seiner Partie gegen Baumsteiger, seine Angriffe und Blocks waren tadellos, phasenweise agierte Baumsteiger auf dem gleichen Niveau aber Tom präsentierte sich deutlich konstanter und mental gefestigter.

Treiber siegte ebenfalls scheinbar mühelos und in drei Sätzen gegen Baumsteiger, zuvor allerdings bekam er es mit Suebwongsa zu tun. Der junge St. Ilgener nutzt sein gutes Service, um ins Spiel zu kommen und bedient sich danach zumeist seiner sicheren Vorhand. Heiko kam kaum zu seinem Offensivspiel, erst nach einem 0:2 Satzrückstand versuchte er die Aufschläge offensiver zu nehmen anstatt sie zu legen. Diese risikoreiche Maßnahme zeigte sofort Erfolg. Obwohl Heiko seine eigenen Aufschläge jetzt bedeutend kürzer hielt und er damit seinen Angriff entwickeln konnte, blieb Suebwongsa erstaunlich erfolgreich beim Blockspiel. Es war ein Ritt auf der Rasierklinge. Heiko holte sich den dritten Durchgang, geriet danach aber wieder in Rückstand, nahm bei 5:9 eine Auszeit und sah sich kurz darauf vier Matchbällen gegenüber (6:10). Keine Ahnung wie er es schaffte, nicht zu verzweifeln, er blieb konzentriert und taktisch orientiert, machte sechs Punkte in Folge, holte sich den Satzausgleich. Das blieb aber nicht der letzte Matchball, den er abwehrte. Wieder ging es ganz knapp zu im finalen Satz und Heiko verwehrte Suebwongsa den Sieg, nahm ihn sich selbst und avancierte damit zum Held des Spiels (7:11,7:11,11:9,12:10,12:10).

Eine tolle Leistung von Heiko aber kein gutes Ergebnis für Plankstadt. Am Freitag spielt Edingen sein letztes Spiel gegen Hockenheim, danach entscheiden drei Mannschaften die Meisterschaft.

Samstag: Plankstadt – Dielheim (Senn- Halle 17 Uhr)
Sonntag: Hockenheim – Plankstadt (10 Uhr)

Ist es ein Fluch, dass wir vorher schon wissen werden, wie hoch wir gewinnen müssen oder ein Segen?