Auch im zweiten Bezirksliga – Duell der Saison zeigte die TSG Eintracht eine engagierte Leistung, diesmal gegen TTV Heidelberg 2. Gegen den Absteiger aus der Verbandsklasse und Mitfavorit auf die Meisterschaft unterlag man mit 5:9.

Den ganzen Abend lang war von einem Klassenunterschied nichts zu sehen, es war vielmehr eine Partie auf Augenhöhe. Sechs gespielte fünfte Sätze, von denen drei nach Plankstadt gingen, untermauern diese Einschätzung.

Bis zum 4:5 – Zwischenstand hätte das Spiel auf beide Seiten kippen können, doch dann konnte sich der TTV absetzen. Alle unsere Leute zeigten gute oder tolle Leistungen.

Und hier die Highlights für Plankstadt: Becker!
Becker / Braunbart haben gegen Malezky / Wallenwein einen unglaublich sicheren Sieg herausgespielt. Von Beginn an haben sie ihr Spielkonzept umgesetzt, präzise und abwechslungsreich die Bälle serviert, dadurch vor allem Malezky verunsichert, so dass an einen Satzverlust nicht zu denken war.
Aber Wilmar hat auch in den Einzeln so weitergemacht. Zuerst hat er ein intensives Match gegen Bethge geführt, bei dem der Heidelberger gegen Ende des dritten Satzes seinen Schläger in Rente geschickt hat. Mit einen Ersatzgerät hat er auch nicht schlechter gespielt, doch Willi hat sich in fünf Sätzen durchgebissen. Später hat er in einer hochklassigen Partie Schmidt geschlagen. Beide Leute greifen mit der Vorhand an und stören mit der Noppe, Lange Ballwechsel waren die Folge, viele Tops, einfach schön anzuschauen. Nach vier Durchgängen stand Willi als Sieger fest.

Kolb konnte sich gegen Malezky durchbeißen. Auch hier war es ein Spiel auf Augenhöhe, beide wollten mit der Vorhand punkten. Markus schaffte das in fünften Satz öfter.

Wie schon in der Partie gegen Hemsbach, waren die Begegnungen im vorderen Paarkreuz ausnahmslos Highlights. Fast alle wurden im fünften Satz entschieden. Den Punkt für uns erbeutete Müller. Mit seinen mächtigen Topspins diktierte er das Geschehen, doch Rechmann konnte vieles zurückbringen, auch mit den unangenehmen Noppen und auch selbst Druck machen. Gernot siegte mit 11:9 im fünften Satz.
Theobald gilt als „Kampfschwein“ des Abends. Er holte sich die Punkte im fünften Satz ab, zunächst gegen Vierling und dann nach 0:2 Satzrückstand gegen Müller.

Gegen dieses starke, in Vollbesetzung angetretene Team aus Heidelberg also waren wir bis zum Schluss dabei und es mehren sich die Stimmen außerhalb Plankstadts, die TSG Eintracht wäre doch gar kein Abstiegskandidat.

Da könnte der kommende Doppelspieltag Klarheit bringen, in 14 Tagen spielen wir nämlich gegen Waldhilsbach und Viernheim, zwei Teams, die am Saisonende eher in den unteren Regionen der Tabelle vermutet werden. Noch ist unklar, in welcher Aufstellung wir antreten werden.

Jeder Akteur der ersten Mannschaft wird bis dahin seinen eigenen Weg gehen, manche gehen ins Trainingslager, manche in Klausur, doch alle mit dem gleichen Ziel: in 14 Tagen topfit zu sein und das Optimum gegen diese Gegner herauszuholen.

Wenn uns das im Lauf der Saison öfter gelingt, dann sind wir auch nächstes Jahr wieder in der Bezirksliga DABEI!