Lange Gesichter

1. Herrenmannschaft der Rückrunde 2021/22

1. Herrenmannschaft der Rückrunde 2021/22

Nach der gestrigen Niederlage in Heidelberg gab es lange Gesichter auf Seiten der TSG Eintracht. Das ist nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich jedoch ist die Tatsache, dass keine fünf Minuten später wieder gelacht und gefeixt wurde, als hätten wir grade 9:3 gesiegt. Das Gefüge innerhalb des Teams scheint harmonisch und unerschütterlich, das ist eines der wenigen positiven Dinge, die man aus dieser Niederlage ziehen kann.

Mit einer 2:1- Führung kamen wir aus den Doppeln. Nun die Spieler in der Einzelkritik:

Müller machte es spannend, spielte zwei fünfte Sätze und siegte zunächst gegen Schmidt, verlor nach toller Partie gegen Theobald.

Vierling konnte keine Akzente setzten, er verlor beide Partien im vorderen Paarkreuz und es war deutlich zu sehen, dass er mit seiner Leistung nicht zufrieden war.

Wittmann schlug Wallenwein klar und sicher, schupfte, zog locker oder schnell. Wallenwein konnte sich auf nichts einstellen und der Abwehrspieler kam komplett aus dem Konzept. Gegen Malezky spielte Alex auf Augenhöhe, produzierte allerdings im fünften Satz bei 9:10 einen Aufschlagfehler und beendete damit die Partie.

Auch Stückert verlor gegen Malezky. Nach ausgeglichenem Spiel und vier Sätzen musste Eugen seinem Gegner gratulieren. Danach triumphierte er gegen Wallenwein in ebenfalls vier Durchgängen. Dabei agierte er deutlich aggressiver als Witte zuvor.

Kolb setzte sich sicher gegen Röver durch. Sein Block stand und der Angriff funktionierte vier Sätze lang. Gegen Bordowski konnte er nur zwei Sätze lang mithalten, nach dem 1:1 Zwischenstand, wie sagt man das heutzutage, ging Bordowski steil.

Auch Riedel konnte Bordowski nicht aufhalten, leider verlor er auch sein zweites enges Match gegen Röver. Philipps Halbdistanzspiel kam Röver wohl entgegen, der Heidelberger drehte auf und siegte in vier Sätzen.

In Addition ergibt sich also eine 6:9- Niederlage. Damit schwächen sich die Chancen auf den zweiten Tabellenplatz enorm ab, doch natürlich ist noch nicht aller Tage Abend. Am kommenden Sonntag sollten wir beim Tabellenführer Ketsch punkten, wenn wir noch etwas erreichen wollen. Das wird, wie Name schon sagt, recht schwer. Dafür sind wir aber wieder komplett, eine interessante Partie wird erwartet. Und wenn wir verlieren sollten, dann gibt es keine langen Gesichter. Nicht mal für fünf Minuten. Garantiert!

Von |2022-03-14T19:21:59+01:00Mo., 14.03.2022 |! Runde 2021/22, Berichte|
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