Archiv der Kategorie: Runde 2012/13

Herren 1 Elfmeterschießen 2. Akt

Elfmeterschießen, 2. Akt

Im Endspiel der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksklasse traf die TSG Eintracht am Samstag überraschenderweise auf Wiesloch- Baiertal. Die Baiertaler hatten tags zuvor Reilingen mit 9:6 geschlagen.

Milovanovic/ Beschorner konnten gegen Kahlich/ Kuntschik nur einen Satz ergattern. Auffällig war die gelöffelte Rückhand Kuntschiks zur Spieleröffnung, die von unseren Akteuren nicht hart erwidert werden konnte. So kamen die Gegner in Vorteil.

Weick/ Kolb leisteten sich im Eröffnungsdoppel gegen Beierle/ Schäffner diesmal keinen Fauxpas. Sie gingen konzentriert zur Sache und siegten verdient in drei Sätzen.

Braunbart/ Herbst konnten mit dem Spiel von Wieland/ Pozderski überhaupt nichts anfangen. Die beiden jugendlichen Angreifer aus Baiertal setzten variantenreiche Aufschläge und überzeugten durch ein umfangreiches und durchschlagkräftiges Repertoire aus Offensivschlägen, gepaart ,mit saftigen Schupfbällen. Durch dieses ungeahnt durchdachte Spielkonzept verunsichert, verloren unsere Leute die ersten beiden Durchgänge klar. Das sollte sich jedoch ändern, denn durch eine mentale und technische Glanzleistung übernahmen die Plankstadter die Spielkontrolle und zeigten drei Sätze lang ihren Gegnern die eigenen Unzulänglichkeiten auf. Nach fünf Sätzen ging Plankstadt mit 2:1 in Führung.

Charly hatte keinerlei Probleme mit Kahlich. Der Noppenspieler aus Baiertal kam nie in die Nähe eines Satzgewinns.

Markus bekam die gefährlichen langen Vorhandaufschläge von Beierle nie ganz unter Kontrolle. Bei eigenem Service machte er allerdings immer eine gute Figur, somit konnte sich kein Akteur permanent in Szene setzten, bis Markus im Entscheidungssatz auf 6:1 davon zog. Beierle ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und spielte jetzt sein bestes Tischtennis. Markus brach ein und konnte seine hohe Führung nicht halten, unglaublich, dass er noch verlor.

Tom war einfach besser als Kuntschik. Er agierte geradlinig, spielte taktisch genau, nur im dritten Satz wurde es eng für ihn, er setzte sich dennoch durch.

Gegen den agilen Wieland kam Mile zwar in die Nähe eines Teilerfolgs, konnte aber keinen erzwingen. Wiederum bot er keine taktische Grundstruktur an, kam aber diesmal öfter zu seinen harten Blockbällen, Wieland siegte verdient.

Der erste Satz der Partie Rüdi- Schäffner war nichts für schwache Nerven. Ich selbst bin vermutlich mehrmals einem Herzinfarkt nur knapp entronnen. Rüdi spielte offensiv, Schäffner blockte stark, was zu bemerkenswerten Halbdistanzduellen führte. Schäffners bester Schlag ist der schnelle Vorhandtop, den er immer wieder einsetzte. Beide Spieler schenkten sich nichts und nach etlichen Satzbällen machte Rüdi den Sack zu: 20:18. Daraufhin büßte das Spiel nichts von seiner Attraktivität ein, aber der Plankstadter war nun der maßgebende Mann. Er ließ keinen Satzverlust zu.

Das nächste Power-Spiel stand auf dem Programm: Podzerski offensivte, Herwig schupfte und blockte, was das Zeug hielt. Zwischenzeitlich agierte Podzerski vorsichtiger, wartete auf den richtigen Ball, klar, dass Herwig auch auf eigene Aktionen setzte. Dieses mitreißende Match entschied Herwig in einem Herzschlagfinale am Ende hauchdünn für sich (10:12, 11:2, 10:12, 13:11, 16:14).

Charly war an diesem Nachmittag klar der beste Mann in der Halle. Seine umfangreichen Fähigkeiten zur Schau stellend, distanzierte er Beierle deutlich, ließ nur einen Satzgewinn aus.

Zwischenstand: 7:3, alles klar

Markus sah gut gegen Noppenspieler Kahlich aus. Er geriet mit 2:0 in Front, setzte seine Offensivkapazität gut ein, Kahlich wurde jedoch aktiver, was Markus gar nicht behagte und es geschah, was nicht hätte geschehen dürfen. Der Kapitän gab das zweite, sicher geglaubte Spiel aus der Hand. Er musste sich erneut in fünf Sätzen geschlagen geben. Mit diesem zweiten Einzel leitete er – wie tags zuvor – die große Wende ein, diesmal jedoch war es nicht die Wende von der wir geträumt hatten.

Mile konnte auch gegen Kuntschik nicht bestehen. Auch hier war kein Satzgewinn möglich.

Tom brachte Leistung, aber Wieland war stärker, der Baiertaler mit der höchsten TTR- Wertung (!), ließ auch unsere Nummer vier leer ausgehen, allerdings holte sich Tom wenigstens einen Satz ab.

Dann kam das nervenaufreibende Spiel Herwigs gegen Schäffner. Herwig schien Schäffner aufhalten zu können, immerhin führte er mit 2:1 Sätzen, aber es war halt ein enges Ding und gerade im fünften Satz tragisch. Herwig punktete stets bei eigenem Aufschlag, er konnte jedoch nicht verhindern, dass Schäffner bei eigenem Service anzuziehen vermochte, was diesem regelmäßig den Punkt bescherte. So war Herwig zwar 10:8 in Front, konnte den entscheidenden Punkt aber nicht erzielen. Herwigs kämpferischer Einsatz in beiden Einzeln kann nur als heroisch bezeichnet werden, hier aber musste er die Niederlage akzeptieren (10:12).

Rüdi plagten mittlerweile muskuläre Probleme, deshalb konnte er sein dynamisches Spiel nur ansatzweise realisieren. So reichte es nur zu einem Teilerfolg gegen den permanent präsenten Podzerski.

Zwischenstand: 7:8, Katastrophe… und dann war es wieder so weit, das Abschlussdoppel musste alles entscheiden, diesmal würde ein einfacher Sieg für Plankstadt reichen.

Charly/ Markus spielten einen vernünftigen ersten Satz gegen Kahlich/ Kuntschik. Ihre Offensivbemühungen erbrachten eine ordentliche Punktausbeute, im Gegenzug scheiterte Kuntschik regelmäßig an seiner Spieleröffnung. Der Satz ging locker nach Plankstadt. Im zweiten Durchgang, wurde das Baiertaler Blockspiel besser, Kuntschik machte weniger, dafür wurde Kahlich aggressiver, unser Doppel ließ zu wünschen übrig, der Satz ging weg. Mitte des dritten Satzes bekam Markus das große Flattern, kein Ball traf mehr den Tisch, aber Charly weigerte sich beharrlich, eine Niederlage zuzulassen, er spielte grandios, nahm jeden Ball mit vollem Risiko, traf, und entlastete seinen dahinschwindenden Partner, der sich eine Weile in Passivität übte. Dann endlich, beim Stand von 9:9 kam Markus mit einer tödlich gespielten Vorhand, quer über den Tisch, zurück zu den Lebenden. Charly schloss den Satz ab. Im vierten Durchgang ließen sich die Plankstadter noch einmal einschüchtern (4:6), eine Rückhandserie von Markus brachte jedoch einen Vorsprung, den die Beiden gemeinsam ausbauten und sicher verwahrten (11:8).

Und so lagen sie sich schon zum zweiten mal innerhalb von 24 Stunden in den Armen, und kurz darauf allen möglichen Leuten. Es waren nämlich auch diesmal genügend da. Geschätzte dreißig (!) Plankstadter Fans tummelten sich in der (viel zu kleinen) Halle des TTF Wiesloch. Auch die Hirschhorner waren wieder dabei, diesmal mit ihrer gesamten ersten Mannschaft und sprachen den Plankstadtern Mut zu. Nochmals Danke an alle Mitgereisten!

Die Minimalisten der TSG Eintracht schlagen ihre Kontrahenten zweimal ohne Sieg. So etwas wird es wohl nie wieder geben. Die Mannschaft realisiert damit ihr selbst gestecktes Saisonziel, nämlich den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksklasse.

Befehl ausgeführt!

Herren 1: Wiederaufstieg geschafft!

Herren 1: Wiederaufstieg geschafft !

Mit dem sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksklasse haben die Herren 1 als Relegationsgewinner für den krönenden Saisonabschluss gesorgt.

Die Dramaturgie dürfte allerdings in die Vereinsgeschichte eingehen, da dieses Ziel nur mit zwei spannungsgeladenen Unentschieden erkämpft wurde und nichts für schwache Nerven war.

Im Halbfinale wurde uns mit FC Fortuna Schatthausen als Viertletztem der Bezirksklasse gleich der schwerste Brocken zugelost.
In eigener Halle fieberten rund 50 Zuschauer mit und bejubelten unsere 4:1-Führung.
Doch der Gast kam zurück, holte ständig auf und brachte uns mit 7:8 in Rückstand.
Wegen des engen Satzverhältnisses musste jetzt im Schlussdoppel unbedingt ein 3:0-Sieg zum 8:8-Unentschieden her. Und tatsächlich schafften Weick/Kolb mit 11:7, 12:10 und 11:2 den Dreisatzsieg für den winzigen 31:30-Vorsprung nach Sätzen.
Um Mitternacht war das Finale nach vier dramatischen Stunden erreicht und die Begeisterung groß.
Punkte: Milovanovic/Beschorner, Braunbart/Herbst, Michael Weick, Markus Kolb (2), Tom Braunbart, Rüdiger Herbst und Weick/Kolb.

Finalgegner am folgenden Tag in Wiesloch war der TTC Wiesloch-Baiertal, der im zweiten Halbfinale den TTC Reilingen 2 überraschend mit 9:6 geschlagen hatte.
Vor knapp 30 mitgereisten Fans schien im Endspiel alles nach Plan zu laufen, als unser Team mit 7:3 in Führung ging. Doch wieder riss der Faden und der kampfstarke Endspielgegner sorgte mit fünf Einzelsiegen in Folge für den abermaligen 7:8-Rückstand. Doch diesmal reichte unserem Schlussdoppel Weick/Kolb ein 3:1-Sieg (11:6, 7:11, 11:9 und 11:8) zum nochmaligen 8:8-Unentschieden und einem 33:30-Vorsprung nach Sätzen zum Aufstieg als Relegationssieger.
Respekt und Anerkennung aber auch an die beiden verständlicherweise enttäuschten aber jederzeit fairen Gegner.
Punkte: Weick/Kolb, Braunbart/Herbst, Michael Weick (2), Tom Braunbart, Herwig Beschorner, Rüdiger Herbst und Weick/Kolb.

Die Anspannung wich grenzenlosem Jubel, auch beim befreundeten Mitaufsteiger TTC Hirschhorn, der unser Team in beiden Finals kräftig unterstützt und den gemeinsamen Aufstieg mitgefeiert hat.

(GO)

 

 

Herren 1 Elfmeterschießen

Elfmeterschießen

Am Freitag Abend empfing die TSG Eintracht die favorisierte Mannschaft aus Schatthausen zum ersten Teil der Relegation. Bereits vor Spielbeginn waren Plankstadts Chancen deutlich gestiegen, als klar geworden war, dass Schatthausen ohne vorderes Paarkreuz antreten würde.

Den ersten großen Schock des Abends mussten die Akteure der TSG Eintracht und die rund fünfzig Fans des Teams verkraften, als unser Spitzendoppel Weick/ Kolb weit unter seinen Möglichkeiten agierte und gegen Franz/ Molitor nicht einmal zu einem Satzgewinn fähig war.
Die ersten, die dieses verdauten, bzw. gar nicht wahrnahmen waren Milovanovic/ Beschorner, die am anderen Tisch Schmidt/ Stein in vier Sätzen bezwangen. Dabei bewährte sich ihr gewohntes Kontrollspiel, bestehend aus präzise gesetzten Unterschnittbällen und schnellen Blocks.
Braunbart/ Herbst eiferte unserem Doppel zwei nach, denn auch sie schlugen ihre Gegner Kirsch/ Krauter klar. Dafür verantwortlich war ihre Mischung aus rotationsreichem und schnellen Angriffsspiel.

Charly hatte Franz gut im Griff. Der Schatthausener Offensivmann hatte im Doppel noch durch grandiose Vorhandtops geglänzt, die brachte er nun viel zu selten und zwingend auf den Tisch. Ohne Druck um jeden Preis machen zu müssen, brauchte Charly nur drei Sätze zum Sieg.

Markus bot eine engagierte Leistung gegen Stein. Er war der offensivere Akteur, holte sich durch seinen ganzheitlichen Angriff den ersten Satz, ließ im zweiten aber fünf Satzbälle aus und scheiterte. Nun wurde Stein angriffslustiger, Markus hielt jedoch gegen und sicherte sich die nächsten beiden Durchgänge in einer umkämpften Partie.

Mit diesem 4:1 Zwischenstand konnten wir sehr zufrieden sein, aber nun begann die große Misere der TSG Eintracht.

Miles Spiel war nicht konsequent genug an diesem Abend gegen Kirsch. Wie schon so oft in dieser Saison wirkte er zu unstrukturiert und halbherzig, brachte viel zu schnell und ohne Not einige Meter zwischen sich und den Tisch. Eine Dreisatzniederlage war die Folge.

Toms Match gegen Molitor war eines jener Duelle, die einem ambitionierten Fan zunächst den Angstschweiß auf die Stirn treibt, und später das Herzinfarktrisiko in ungeahnte Höhen katapultiert.
Ein Fünfsatzmatch, bei dem Tom lange Zeit die besseren Karten zu haben schien, am Ende aber unweigerlich auf die Satzverlängerung zusteuerte und doch noch nach Schatthausen ging. Schwache Leistung kann man Tom wohl kaum vorwerfen, vielleicht fehlte eine Spur Cleverness, möglicherweise auch nur etwas Glück.

Herwig fand kaum zu seinem gewohnte Spiel gegen Stein. Der Linkshänder agierte vornehmlich über seinen Rotationstop, den Herwig nur unzureichend zu blocken wusste. Auch mit den ebenfalls rotationsreichen Aufschlägen hatte Herwig erhebliche Probleme, die er nie überwinden konnte. Deshalb sprang kein Satz für ihn heraus.

Für die Beschreibung des Spiels Rüdi- Krauter müsste ich eigentlich die paar Sätze kopieren, die etwas weiter oben stehen, nämlich bei Toms Einzel. Gefühlt war es nämlich genau das: eine Kopie.
Rüdi war gut, Rüdi war schnell, war stark und konnte trotzdem das verdammte Ding nicht eintüten. Krauter saugte jeden Punkt, den er machte in sich auf und wurde stärker dadurch, eine klasse kämpferische Leistung des Schatthauseners, der Sieger aber hätte Herbst heißen müssen. Der nächste harte Nackenschlag für unser Team.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 4:5, meine Fresse.
Charly schwächelte gegen Stein. Wenn ich so was über Charly schreibe, meint ihr bestimmt, na ja dann verliert er mal nen Satz, vielleicht sogar zwei und gewinnt dann noch. Tut mir leid, Leute. Keinen Satz konnte Charly für sich verbuchen, etwas uninspiriert sah er sich den Stein´schen Attacken gegenüber, konnte keine Abwehrstrategien entwickeln.
Somit gerieten wir in einen katastrophalen 4: 6 Rückstand, guter Rat war teuer.

Markus spielte furios gegen Franz. Er konnte schneller in den Angriff gelangen, nahm Franz bei eigenem Service somit total aus dem Spiel und reagierte auf Franz` gefährlichen Seitendrallaufschlag stets mit der Vorhandsichel, die den Seitendrall verstärkt und den Gegner weit in die Vorhand treibt. Auf diesen Schlag konnte Franz selten angemessen reagieren. Drei Sätze lang beherrschte Markus seinen Gegner fast mühelos. Genauso wichtig, wie der Punkt, den er erbrachte, war aber auch seine emotionale Haltung, seine Hingabe an jeden Ballwechsel, die er lautstark dokumentierte. Er gab der Mannschaft die Richtung vor, setzte auch außerhalb seiner Spiele Akzente und übernahm Verantwortung.

Mile konnte sich freilich nicht aus seiner selbst angelegten Zwangsjacke befreien. Wieder blieb er hinter seinen Möglichkeiten zurück, diesmal schaffte er immerhin einen Teilerfolg. Nur kleine Geister würden Mile mangelnden Kampfgeist vorwerfen wollen, seine Niederlagen tun ihm am meisten weh.

Tom fand zurück in die Spur. Er spielte einmal mehr schönes Tischtennis gegen Molitor. Bei einem 1:1 Zwischenstand drohte das Spiel zu kippen, Tom verlor etwas seine Linie, wurde unsicher. Nach einigen Bällen spielte er wieder freier, packte sein umfangreiches Repertoire aus und setzte sich in vier Sätzen durch. Ein immens wichtiger Punkt!

Krauter spielte ähnlich wie Herwig, erst mal schupfen, dann mal schauen, wenn der Gegner zieht ordentlich blocken, wenn nicht selbst mal was machen. Dadurch kam Herwig zwar besser ins Spiel, konnte mit seinem Top aber nur selten punkten, zu sicher war Krauters Block. Krauter setzte sich nach vier Sätzen durch.

Zwischenstand: 6:8, wie soll man das noch gewinnen? Tja, bei 8:8 zählen die Sätze, das hatte zur Folge, dass während des Abends so viele Leute, wie noch nie, den Spielberichtsbogen studierten. Zwei Siege sind Pflicht, dabei darf man noch zwei Sätze vergurken.

Rüdi legte gegen Stein los, wie die Feuerwehr, zunächst war für Stein nix zu machen. Rüdi ergänzte sein starkes Service mit prachtvollen Offensivschlägen, drängte Stein zurück, war 2:0 vorne. Was war es, das die Partie drehte, Rüdis Nerven? Steins fließende Anpassung an Rüdis Spielsystem? Ich kann es nicht benennen, Rüdi verlor die nächsten zwei Durchgänge und geriet auch im finalen Satz in Rückstand, als er beim Stand von 5:7 eine wundersame Wandlung erfuhr. Plötzlich war das Zögern weg, die Selbstzweifel. Klar strukturierte Schläge bestimmten das Geschehen, das Timing war da, das Verständnis für die Rotation des Balles. All das machte es Stein unmöglich dieses Match zu gewinnen.

Zwischenstand 7:8, das Abschlußdoppel muss mit 3:0 siegen, Bei 3:1 werden die Bälle gezählt, 3:2 reicht nicht.

Im ersten Satz konnten sich Charly/ Markus von Schmidt/ Stein absetzen. Mit ihrem Offensivspiel bauten sie einen Druck auf, dessen sich die Schatthausener nicht erwehren konnten. Im zweiten Satz konnten sich die Plankstadter wieder einen Vorteil sichern, mit 9:5 war man in Front, nun aber gerieten die Tops daneben, Chancen wurden nicht genutzt, 9:10 hieß es, als Markus den wohl wichtigsten Punkt des Abends spielte: ein Schupfball wurde ihm auf die Rückhand serviert, er zog ihn parallel mit starrem Handgelenk, der Gegner verschätzte sich darauf hin mit der Flugkurve und versuchte ihn noch vom Boden zu kratzen. Danach war alles ganz einfach. Wir gewannen den Satz und spielten den dritten Satz außerordentlich souverän zu Ende.

Zentnerlasten fielen von Herzen, Dämme brachen und Erleichterung flutete die Halle, um Mitternacht lagen sich alle in den Armen. Das war noch nicht der Aufstieg, nur die Qualifikation für das Finale am nächsten Tag. Der nominell schwerste Gegner war jedoch ausgeschaltet und man konnte hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.
Man sagt, ein Elfmeterschießen wäre grausam, Glück und Leid lägen so dicht beieinander. Diese Leute haben einfach keine Ahnung von Tischtennis. Mit einem Satz Vorsprung gewinnen wir diesen Vergleich, auf diese Weise werden auch unsere Fünfsatzniederlagen im Nachhinein zu Siegen. Die Schatthauser haben es vergleichsweise locker genommen. Niemand wirkte tief verzweifelt. Allerdings sollten die Schatthausener das „Fortuna“ aus dem Vereinsnamen streichen.

Unser Dank gilt allen Zuschauern, die mit jedem Applaus ihr Scherflein zu unserem „Sieg“ beigetragen haben. Unser besonderer Dank gilt jedoch unseren Freunden aus Hirschhorn, die mit der halben Mannschaft die lange Anreise in Kauf genommen haben, um uns beizustehen und auch aktiv ins Coaching eingegriffen haben.

Als ich diesen Spielbericht geschrieben habe, lag mir der Spielberichtsbogen nicht mehr vor. Ich bin schon über vierzig, meine Erinnerung ist nicht nicht mehr die beste. Sollte mal ein Name falsch sein oder ein Spiel 3:1 statt 3:0 ausgegangen sein, bitte ich das zu entschuldigen. Ich denke, das wird die Dramaturgie des Berichts nicht beeinflussen.

Fortsetzung folgt…

Bezirksklasse, wir kommen – Relegation in Wiesloch

Bezirksklasse, wir kommen!!! Dank dem besseren Satzverhältnis beim 8:8 gegen TTC Wiesloch-Baiertal I, haben wir die Relegation gemeistert und spielen in der Runde 2013/14 in der Bezirksklasse.

Finale Relegation am Sa., 13.04.2013 14:30h in Wiesloch

Spielbericht TSG Eintracht Plankstadt I gegen FC Fortuna Schatthausen I = 8:8 (31:30 Sätze)

Spielbericht

Nach dem nach Sätzen besseren Unentschieden im Halbfinale:
TSG Eintracht Plankstadt I
gegen FC Fortuna Schatthausen I = 8:8 (31:30 Sätze)
(Foto vom Spielbericht)

spielt heute 13.04.2013 um 14:30 Uhr im Finale:
TSG Eintracht Plankstadt I gegen TTC Wiesloch-Baiertal I = 8:8 mit dem besseren Satzverhältnis für uns. Bezirksklasse wir kommen!!!

Das Finalspiel und das Spiel um Platz 3 finden statt am Samstag den 13.04.2013 um 14:30 Uhr in der Gymnastikhalle der Helmut-Will-Halle (Parkstrasse Wiesloch – beim TTF 68 Wiesloch)

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Liebe Sportkameraden,

hiermit lade ich ein zur Relegatinonsrunde der Bezirksklasse Heidelberg. Folgende Mannschaften haben sich für diese Runde qualifiziert:

Bezirksklasse HD Pl. 8:  FC Fortuna Schatthasen I
Kreisliga 1 Platz 2:     TSG Eintracht Plankstadt I
Kreisliga 2 Platz 2:     TTC Reilingen II
Kreisliga 3 Platz 2:     TTC Wiesloch-Baiertal I

Die Halbfinalspiele lauten wie folgt:

Fr. 12.04.2013 20:00 Uhr  TSG Eintracht Plankstadt I gegen FC Fortuna Schatthausen I (1) Dr. Erwin-Senn-Halle

Fr. 12.04.2013 20:30 Uhr  TTC Wiesloch-Baiertal I  gegen TTC Reilingen II (2) Etten-Leur-Halle

Das Finalspiel und das Spiel um Platz 3 finden statt am Samstag den 13.04.2013 um 14:30 Uhr in der Gymnastikhalle der Helmut-Will-Halle (Parkstrasse Wiesloch – beim TTF 68 Wiesloch). Die Hallenöffnung ist um 13:45 Uhr.

Die Spielberichte von den Halbfinalspielen sind von den Heimmannschaften bei mir am Samstag abzugeben.
Sämtliche Spiele werden von mir in click-tt eingegeben.

Ich bitte um Bestätigung meiner Einladung zur Relegationsrunde der Bezirksklasse Heidelberg. Danke!!

Mit Grüßen !!
Wolfgang

Herren 1 spielen um Aufstieg – Jugend ist Meister !

Herren 1 spielen um Aufstieg – Jugend ist Meister !

Vergangenes Wochenende ist eine von zwei noch offenen Entscheidungen gefallen:

Unsere Jugend mit Lukas Heckmann, Moritz Fleischmann, Thilo Heckmann und David Veith holte sich mit 32:4-Punkten die Meisterschaft der Jugend-Bezirksliga Nord. Leider dam dabei der sportliche Aspekt zu kurz, weil der Gast DJK Wallstadt 2 mangels kompletter Mannschaft erst gar nicht antrat und so für die 8:0-Wertung für Plankstadt sorgte, während der punkt- und spielgleiche TTC Ketsch nur zu einem 8:2-Heimsieg kam und somit um zwei Spiele schlechter war.

Dennoch ist der Titelgewinn unserer Jugend verdient, da sie – abgesehen von einem einzigen Ausrutscher- am längsten die Tabelle anführte und bereits das Hinspiel mit 8:1 gewonnen hatte.

Nach unseren Schülern kann nun auch der Jugend zur Meisterschaft 2012/13 gratuliert werden!

Morgen, Freitag, 20.00 Uhr steht in der Dr.-Erwin-Senn-Halle die zweite Entscheidung Saison-Entscheidung auf dem Programm, wenn die Herren 1   als Kreisliga-Vizemeister zum ersten Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bezirksklasse den Bezirksklasse-Viertletzten  FC Fortuna Schatthausen empfängt.

Da dieses Halbfinale im Fokus aller Tischtennis-Interessierten steht und die eigene Mannschaft entsprechend unterstützt und angefeuert werden kann, fällt der morgige Trainingsbetrieb komplett aus.

Das Finalspiel um den Platz in der Bezirksklasse findet am nächsten Tag, Samstag, 14.30 Uhr beim TTF Wiesloch statt.

(GO)