Unsere Tischtennis Historie

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Unsere Tischtennis Historie2020-03-24T18:30:35+01:00

Die Tischtennis-Abteilung der TSG 1890 e. V. Plankstadt

– Ein Rückblick auf die vergangenen 50 Jahre –

Man schrieb das Jahr 1933, als der damals 18jährige Theodor Ochs aus Ettlingen, wo er das Gymnasium besuchte, die Kunde vom Tischtennissport in seine Heimatgemeinde Plankstadt brachte. In den Ferien spielte er mit seinem Freund Ernst Treiber auf zusammengestellten Tischen in einer Hofeinfahrt „Ping-Pong”. Bald fand auch der erweiterte Freundeskreis Spaß am „Grünen Sport mit dem weißen Zelluloidball”, und es wurde noch im gleichen Jahr im „Rosengarten” der „Tischtennisclub Grün-Weiß“ aus der Taufe gehoben. Initiatoren waren Theodor Ochs (†) und Ernst Treiber (†), denen sich Willi Eichhorn, Artur Kolb, Gottlob Kraus, Wilhelm Renkert (†), Jakob Richter, Otto Krinke (†), Fritz Müller (†) und August Schwarz (†) als Gründungsmitglieder anschlossen. Weitere Mitglieder aus der Gründerzeit waren Erich Müller (†), Karl Mehrer (†) und Herbert Siebert (†).
Die Musikkapelle Kolb in der Besetzung Artur Kolb, Ernst Treiber und August Schwarz hatte seinerzeit das erste Geld zum Kauf einer richtigen Tischtennisplatte erspielt. Verbandsspiele kannte man damals noch nicht, und so traf man sich oft zu Freundschaftsspielen mit Nachbarvereinen.
Als sich im Laufe der Jahre auch Jugendliche dem bereits bestehenden Kreis anschlossen, trat der Club 1936 der Turn- und Sportgemeinde bei und bildete eine separate Abteilung. Der Verein erhielt den Namen „Tischtennis-Abteilung” der TSG Plankstadt.
Es dauerte aber noch bis zum Jahre 1939, ehe die Tischtennisabteilung erstmals um Punkte spielte, bevor der Kriegsausbruch die sportliche Entwicklung zunächst einmal stoppte.

Die Meistermannschaft von 1955, v.l. Abteilungsleiter Theodor Ochs, Heinz Hahn, Heini Seitz, Rudolf Potztave, Gerd Kolb, Karlheinz Kuhn und Hans Halwachs, aufgenommen im „Rose-Saal“.

Die Meistermannschaft von 1955, v.l. Abteilungsleiter Theodor Ochs, Heinz Hahn, Heini Seitz, Rudolf Potztave, Gerd Kolb, Karlheinz Kuhn und Hans Halwachs, aufgenommen im „Rose-Saal“.

Nach Ende des 2. Weltkrieges aktivierte die Tischtennisabteilung unter Theodor Ochs ihr Eigenleben beachtlich. Intensives Training und kameradschaftlicher Zusammenhalt brachten gute Erfolge. Die erste Meisterschaft konnte in der Verbandsrunde 1951/52 in der Kreisklasse gebucht werden. In der Aufstellung Heinz Hahn, Heinrich Seitz, Theodor Ochs, Ernst Treiber, Werner Wacker und Rudi Baust kletterte man eine Leitersprosse höher in die Bezirksklasse. 1954/55 errang die etwas verjüngte Mannschaft mit Karlheinz Kuhn, Heinrich Seitz, Hans Hallwachs, Gerd Kolb, Heinz Hahn und Rudolf Potztave die Meisterschaft in der Bezirksklasse, blieb in der Aufstiegsrunde ungeschlagen und schaffte so den Aufstieg in die Verbandsliga. Dort spielte die Mannschaft bis 1957.
Bedingt durch Spielerabgänge erfolgte 1957 der Abstieg in die Bezirksklasse. Bis zur Erstellung der vereinseigenen „Dr.-Erwin-Senn-Halle” im Jahre 1958 wurde der Tischtennissport in folgenden Spielstätten betrieben:
Gasthaus „Zum Rosengarten“ | Gasthaus „Zum Stern“ | Gasthaus „Zum Adler“ | Friedrichschule | Gasthaus „Zum Eichbaum“ | Gasthaus „Zur Rose“ 

Nach Fertigstellung der Halle fand das Tischtennisgeschehen der TSG dort statt.

Seither wurden zahlreiche Turniere ausgerichtet, die häufig Spitzensportler aus dem ganzen Bundesgebiet nach Plankstadt brachten. Tischtennis wurde anerkannter Leistungssport, und so stieg die Mitgliederzahl von anfangs 20 auf heute 150 an.

Die Turnierleitung bei einem der ersten Tischtennisturniere in der neu erbauten Dr.-Erwin­ Senn-Halle.

Die Turnierleitung bei einem der ersten Tischtennisturniere in der neu erbauten Dr.-Erwin­ Senn-Halle.

So sah die Mannschaftsmeldung der RR 1957/58 aus

So sah die Mannschaftsmeldung der RR 1957/58 aus

Die Nachfolge des ersten Abteilungsleiters Theodor Ochs übernahm im Jahre 1958 Richard Gaa. Es folgten Heinrich Seitz, Herbert Geschwill, Gerd Kolb, Joachim Kandler, Hubert Weik, Dieter Kehl und Rudi Seitz.
Am 20.02.1988 erkrankte Rudi Seitz, Abteilungsleiter und Aktiver, so schwer, dass er seither für die Abteilung nicht mehr zur Verfügung steht.
Neuwahlen waren unumgänglich, und am 31.03.1988 wurde Wilfried Nieswandt zum neuen Abteilungsleiter gewählt.
Zu Beginn der 70er Jahre verstärkte die Tischtennis-Abteilung insbesondere ihre Jugend- und Breitenarbeit und erzielte dadurch eine stetige Aufwärtsentwicklung. 1977 konnte erstmals eine Mädchenmannschaft gemeldet werden, die sich aber schon zwei Jahre danach wieder auflöste und wegen Nachwuchsmangels zurückgezogen werden musste.
Unsere Jugendleiter seit dieser Zeit waren Heinrich Klein, Heinz Nieswandt, Gerd Krause, Hubert Weik und Wilfried Nieswandt.
Bei der ersten Familienweihnachtsfeier 1988 wurden die erfolgreichsten Nachwuchsspieler besonders geehrt.

Die Meistermannschaft der Gruppenliga-Jugend 1981/82, v. I. Jugendtrainer Wilfried Nieswandt, Michael Lorenz, Heiko Treiber, Rainer Wagner und Michael Weick.

Die Meistermannschaft der Gruppenliga-Jugend 1981/82, v. I. Jugendtrainer Wilfried Nieswandt, Michael Lorenz, Heiko Treiber, Rainer Wagner und Michael Weick.

Seit 1984 ist Jürgen Lorenz für die Nachwuchsarbeit verantwortlich.
Dank seines unermüdlichen Engagements steigt die Zahl der Spieler im Schülerbereich stetig an und lässt die Dr.-Erwin-Senn-Halle beim Schülertraining oftmals als zu klein erscheinen.
Im Jubiläumsjahr ist die TSG-Tischtennis-Abteilung mit vier Aktiven-, zwei Jugendmannschaften und einer Schülermannschaft am laufenden Wettbewerb beteiligt.
Die 1. und 2. Herrenmannschaft spielen in der Bezirksklasse, die 3. Herrenmannschaft spielt in der Kreisliga und die 4. Herrenmannschaft in der Kreisklasse C. Die 1. Jugendmannschaft steht mit an der Spitze der Verbandsklasse, der zweithöchsten Jugendklasse überhaupt. Die 2. Jugendmannschaft spielt in der Kreisliga und die Schüler spielen in der höchsten Klasse, der Verbandsliga.
In den 70er Jahren war es durch eine konstruktive Zusammenarbeit, sowohl innerhalb der Abteilung als auch mit dem Gesamtverein möglich, modernes Plattenmaterial zu beschaffen. Auch die notwendigen Umrandungen wurden in Eigenarbeit hergestellt.
Die Spielbedingungen wurden noch weiter verbessert, als der Gesamtverein vor zwei Jahren die eigene Halle großzügig renovierte.
Wenn der im Jubiläumsjahr 1989 begonnene Erweiterungsbau der Dr. Erwin Senn­ Halle fertiggestellt ist, wird der Tischtennissport bei der TSG Plankstadt unter optimalen Bedingungen betrieben werden können.
Neben den rein sportlichen Belangen, die bei einem Sportverein an erster Stelle rangieren, hat auch die Geselligkeit einen größeren Stellenwert inne, was sich auf die Kameradschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Abteilung positiv auswirkt.
Zu den beliebtesten Veranstaltungen gehören Familienausflüge, Mannschaftsgrillfeste, Vatertagsradtouren, Meisterschaftsfeiern und Jugendfreizeiten. Im letzten Jahr wurde erstmals eine Familienweihnachtsfeier in der Dr.- Erwin-Senn-Halle veranstaltet. Diese Feier fand großen Anklang und soll zum festen Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders werden. Bei der ersten Familienweihnachtsfeier 1988 wurden die erfolgreichsten Nachwuchsspieler besonders geehrt.

v.l. Jugendtrainer Jürgen Lorenz, Jens Waber, Uwe Pfisterer, Holger Maas, Sascha Daubenmerkl, Kai Schönith, Felix Gramlich und Philipp Latham.

v.l. Jugendtrainer Jürgen Lorenz, Jens Waber, Uwe Pfisterer, Holger Maas, Sascha Daubenmerkl, Kai Schönith, Felix Gramlich und Philipp Latham.

Wie der Tischtennissport kurz nach der Gründerzeit in der Öffentlichkeit beurteilt wurde …

„Völkischer Beobachter“, 22. Januar 1944

Ist Tischtennis auch Sport?
Am Dienstag beginnt in Preßburg das internationale Tischtennisturnier um den Tschammerpokal, an dem auch eine lediglich aus Wiener Spielern und Spielerinnen gebildete deutsche Mannschaft teilnehmen soll. Bei der vorjährigen erstmaligen Austragung dieses Wettbewerbs siegte Ungarn, das seinen Erfolg auch dies­ mal verteidigen will.
Wenn man die Ergebnisberichte darüber in den Zeitungen lesen wird, werden gewiss wieder viele sagen, Tischtennis sei doch gar kein richtiger Sport, sondern ein Zeitvertreib. Wie steht’s damit?
Seit Bestehen des Tischtennisspiels, das nach dem hohlen Ton der springenden Zelluloidbälle lautmalend auch „Ping-Pong” genannt wird, war es ein dankbares Objekt für den Karikaturen-Zeichner. So kam es, dass das Spiel bald zu jenen Sport­ arten gerechnet wurde, die man nicht für voll nahm. Niemand bestreitet allerdings, dass Tischtennis nicht nur die Arme des Spielers, sondern auch in sehr hohem Maße die Beinmuskulatur infolge einer erheblichen Fußarbeit beansprucht. Nicht umsonst betrachten die Tennis-Spieler Tischtennis als einen ausgezeichneten Ausgleichssport für die Wintertage und in der heutigen Kriegszeit, wo die Gummibälle fehlen, hat Tischtennis sogar eine noch größere Bedeutung gewonnen.
Tischtennis ist als Spiel in Deutschlandschon langebodenständig, als Sport dagegen erst etwa 20 Jahre alt. Technik und Taktik wurden immer weiter vervollkommnet und mit schon fast wissenschaftlicher Gründlichkeit durchforscht. Das Quantum körperlicher Arbeit ist besonders bei guten Spielern sehr groß. Selbst wenn diese Anstrengung nicht bestünde, wären die Nervenreaktionen, das Schulen des Auges und die blitzschnellen leichten Bewegungen Grund genug, um Tischtennis als Sport zu fördern. Die Spielregeln sind denkbar einfach, sie haben sehr viel mit dem Tennisspiel gemeinsam. Wie im Tennis gibt es Einzel- und Doppelspiele.
Wer Tischtennis spielen will, braucht die schnelle Reaktionsfähigkeit eines Florettfechters, die Gewandtheit eines Leichtathleten oder Rasensportlers, das sichere Auge eines Boxers, und außerdem kann er alle jene Eigenschaften erfolgreich ins Feld führen, die den Tennisspielermit dem Gummiball auszeichnen: Gefühl für Stellungsspiel, die unzähligen Variationsmöglichkeiten des Schlags, Startvermögen, Strategie, Angriffsgeist, zähe Verteidigungstaktik usw. Tischtennis entfaltet also Vorzüge und zeigt Schwierigkeiten, die des Prädikats „Sport” durchaus würdig sind. Deshalb gibt es auch viele Tennisgrößen, die mit Leidenschaft und Erfolg Tischtennis gespielt oder die beim Tischtennis ihre Liebe und ihre Fähigkeiten zum ,,großen Bruder“ überhaupt erst entdeckt haben.

Das Doppel Heinz Hahn / Heini Seitz Anf. der 50er Jahre

Das Doppel Heinz Hahn / Heini Seitz Anfang der 50er Jahre

Das Doppel Holger Seitz / Jürgen Lorenz 1988

Das Doppel Holger Seitz / Jürgen Lorenz 1988

Der Trainingsbetrieb

Unser Tischtennistraining spielt sich nunmehr seit gut 30 Jahren in der vereinseigenen Dr.-Erwin-Senn-Halle in der Jahnstraße 4 ab.

Die Halle selbst ist vor einem Jahr renoviert worden; wenn der gerade begonnene Erweiterungsbau fertiggestellt ist, findet der Spielbetrieb unter nahezu idealen Bedingungen statt! Dann nämlich verfügt die TSG-Halle über eigene Dusch- und Umkleideräume und stellt sich als komplette Wettkampfstätte dar.

Während die Verbandsspiele mit wenigen Ausnahmen an den Wochenenden ausgetragen werden, gibt es für den Trainingsbetrieb folgenden Zeitplan:

Dienstag:
16.30 – 18.00 Uhr Schülertraining für Anfänger
18.00 – 20.00 Uhr Jugendtraining
20.00 – 22.30 Uhr Training der Aktiven

Donnerstag:
19.00 – 20.30 Uhr Leistungsgruppe Tischtennis

Freitag:
16.30 – 18.00 Uhr Schülertraining für Anfänger
18.00 – 20.00 Uhr Jugendtraining
20.00 – 22.30 Uhr Training der Aktiven

Tischtennis Training

Die Jugendarbeit – unser Aushängeschild

Seit den Nachkriegsjahren wird in der Tischtennis-Abteilung Nachwuchsarbeit betrieben. Besonders als Anfang der 50er Jahre der „Rose-Saal” für den Spielbetrieb ständig zur Verfügung stand, war man immer um eine Verjüngung der 1. Herrenmannschaft bemüht, was sich auf Dauer bewährt hat.

Aus der Altersstruktur der Abteilung geht hervor, dass ständig Nachwuchsspieler in die aktiven Mannschaften eingebaut wurden.

Heute ist es so, dass Spieler zwischen 6 und 60 Jahren am Spielbetrieb teilnehmen. Als durch den Bau der Dr.-Erwin-Senn-Halle der Tischtennissport immer attraktiver wurde, bekam auch der Schüler- und Jugendbereich immer stärkeren Zulauf. Ende der 60er Jahre übernahm Heinrich Klein das Amt des Jugendleiters und legte den Grundstein für unzählige Erfolge im Nachwuchsbereich.

Diese Jugendarbeit wurde in der Folgezeit unter der Betreuung von Heinz Nieswandt, Gerd Krause, Hubert Weik und Wilfried Nieswandt kontinuierlich fortgesetzt.

Seit 1984 zeichnet Jürgen Lorenz für den Nachwuchsbereich verantwortlich. Herausragende sportliche Erfolge waren 1982 die Meisterschaft der 1. Jugendmannschaft in der Gruppenliga Süd mit Heiko Treiber, Michael Lorenz, Rainer Wagner, Gerd Richter und Michael Weick sowie1983 der Gewinn des Jugend-Verbandspokals Baden mit Heiko Treiber, Michael Lorenz, Holger Seitz und Jürgen Lorenz.

Meister der Verbandsklasse Jugend 1988/89, v. l. Uwe Pfisterer, Sascha Daubenmerkl, Kai Schönith, Holger Maas und Felix Gramlich.

Im Schülerbereich folgten zahlreiche Einzelmeistertitel auf Kreis- und Regionalebene, allem voraus die Badische B-Schülermeisterschaft im Doppel und Mixed von Uwe Pfisterer. In den letzten drei Jahren standen Nachwuchsspieler wie Kai Schönith, Uwe Pfisterer, Holger Maas, Sascha Daubenmerkl, Torsten Schmalbach ständig in den Siegerlisten von Meisterschaften und Turnieren.

Der Höhepunkt im Schülerbereich war der Gewinn des Badischen Verbandspokals 1988 in der Aufstellung Kai Schönith, Uwe Pfisterer, Holger Maas und Sascha Daubenmerkl.

Dank des Engagements und der Qualifikation von Jürgen Lorenz und seinen Verbindungen zum Badischen Tischtennis-Verband wurde im September 1988 eine Kreisfördergruppe in der Dr.-Erwin-Senn-Halle unter seine Leitung gestellt.

Die Neugründung dieses Stützpunktes bei der TSG Plankstadt zeigt, dass seine Fähigkeiten und Arbeit auch von Verbandsseite anerkannt werden.

Diese Erfolge beweisen, dass wir mit unserer Nachwuchsarbeit den richtigen Weg beschreiten.

Ein nächster wichtiger Schritt ist die Zusammenarbeit mit Schulen, um interessierten Schülern den Tischtennissport näher zu bringen: Ein Programm unter der Bezeichnung „Kooperation Schule – Verein”, das in der kommenden Saison anlaufen soll.

Unsere Tischtennismannschaften

Die 1. Herrenmannschaft spielte in den letzten Jahrzehnten fast ausschließlich in der Bezirksklasse bzw. Bezirksliga. Im Jubiläumsjahr 1989 sind sogar mit der 1. und 2. Herrenmannschaft gleich zwei Mannschaften in der Bezirksklasse vertreten. Ein Beweis für die Leistungsdichte bei den Aktiven!

Die 1. Mannschaft in der Saison 1988/89

Die 1. Mannschaft belegte in der Saison 1988/89 den vierten Tabellenplatz, und zwar der Aufstellung mit Holger Seitz, Jürgen Lorenz, Michael Weick, Wilfried Nieswandt, Günther Ochs, Hans-Peter Gorth

Die 2. Mannschaft erreichte unmittelbar dahinter den fünften Rang und war wie folgt besetzt: Bernhard Medel, Heinrich Kolb, Fritz Andermann, Gerhard Baust, Gerd Krause, Heinrich Seitz

Die 3. Herrenmannschaft spielte nur eine Klasse tiefer, nämlich in der Kreisliga. Hier waren die Akteure als Neuling allerdings ohne Chancen; sie müssen als Tabellenletzter leider wieder in die Kreisklasse A zurückkehren. Die 3. Mannschaft setzt sich aus den folgenden Spielern zusammen:

Die 3. Herrenmannschaft

Bernd Huckele, Rolf Kurtz, Heinrich Klein, Klaus Birk, Ingo Vogel, Harry Weik, Christoph Greulich, Roland Müller

Die 4. Herrenmannschaft spielt in der Kreisklasse C und hat als Tabellenzweiter die Chance zum Aufstieg in die Kreisklasse B. Sie besteht aus dem folgenden Spielerkader:

Die 4. Herrenmannschaft

Norbert Biedlingmaier, Günter Goedecke, Oskar Armbruster, Ernst Villhauer, Gustav Lorenz, Wilhelm Hoppart, Joachim Kandler, Holger Hoppart , Walter Gorth, Rudolf Potztave, Peter Kröneck, Jürgen Müller

Die 1. Jugendmannschaft wurde Meister in der Verbandsklasse und dürfte sich dadurch in der kommenden Saison für die Verbandsliga qualifiziert haben. Die Mannschaftsaufstellung sieht wie folgt aus: Kai Schönith, Holger Maas, Uwe Pfisterer, Felix Gramlich, Sascha Daubenmerkl

Die 1. Schülermannschaft erspielte in der höchsten Spielklasse, der Verbandsliga, einen beachtlichen Mittelplatz und setzt sich aus folgenden Spielern zusammen: Torsten Schmalbach, Philipp Latham, Sascha Trautenberger, Henrik Waber, Heiko Helmling

Die 2. Jugendmannschaft spielt in der Kreisliga und hat folgendes Aussehen: Jens Waber, Karsten Kröneck, Volker Leszkowicz, Christian Wolf, Alexander Leistritz

Weitere Erfolge

Ein weiterer Höhepunkt unserer Abteilungsgeschichte ist der Zugang der kompletten Damenmannschaft des Regionalliga Vizemeisters TV Sinsheim. Mit der ungarischen Spitzenspielerin Erzsebet Demeter und den badischen Topspielerinnen Maren Lutz, Nicole Heeß, Karin Huck und Anja Wiegand kommt ab der Saison 96/97 echter Tischtennis­Spitzensport der dritthöchsten deutschen Spielklassen nach Plankstadt! Mit dieser hohen Spielklasse ist das sportbegeisterte Plankstadt um eine Attraktion reicher und darf auf zahlreiche Highlights im Tischtennis gespannt sein.

Mit (vorn) Nicole Heeß, Erszebet Demeter (Batorfi), Karin Huck, Maren Lutz und Anja Wiegand startete die TSG Plankstadt das Unternehmen »Regionalliga Damen«

Mit (vorn) Nicole Heeß, Erszebet Demeter (Batorfi), Karin Huck, Maren Lutz und Anja Wiegand startete die TSG Plankstadt das Unternehmen »Regionalliga Damen«

Die TSG Plankstadt errang mit den Stützen der ersten Mannschaft den Kreispokalsieg. Von links: Jürgen Lorenz, Holger Seitz, Wolfgang Blümle, Heiko Treiber und Michael Weick

Die TSG Plankstadt errang mit den Stützen der ersten Mannschaft den Kreispokalsieg. Von links: Jürgen Lorenz, Holger Seitz, Wolfgang Blümle, Heiko Treiber und Michael Weick

Die TSG Plankstadt und folglich auch die Gemeinde Plankstadt und der Tischtenniskreis Schwetzingen bekommen ab der Spielrunde 1996/97 ein neues sportliches Aushängeschild: Die 1. Damenmannschaft der TSG wird in der neuen Saison in der Regionalliga spielen. Denn die Mannschaft des TV Sinsheim, Regionalliga-Zweiter in der abgelaufenen Runde, wechselte komplett nach Plankstadt und darf die Spielklasse übernehmen.
Dies stellt allerdings ein Novum im Tischtennis dar. Der Verbandstag des Süddeutschen Tischtennis-Verbandes musste erst über diesen aussergewöhnlichen Antrag entscheiden, mit knapper Mehrheit stimmten die Funktionäre dem Ansinnen der fünf Spielerinnen und der TSG Plankstadt zu. Auch der TV Sinsheim hatte zuvor schriftlich bestätigt, dass er aus verschiedenen Gründen (unter anderem finanzielle) nicht mehr in der Lage ist, die Damenmannschaft in der dritthöchsten Spielklasse zu halten.
Die Überlegung, zur TSG Plankstadt zu wechseln, lag für die Akteurinnen nahe: Maren Lutz und Anja Wiegand (ein TSG-Eigengewächs) wohnen ohnehin in Plankstadt, zusammen mit Nicole Heeß trainierten sie in der Vergangenheit schon in Plankstadt. Darüber hinaus verfügte die TSG schon über eine sehr gute Basis im Damenbereich, wie die Vizemeisterschaft der bisherigen „Ersten” in der Verbands­liga und der Titelgewinn der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga bewiesen.
So sprach viel dafür, dass sich auch die ungarische Spitzenspielerin Erszebet Demeter (25) und Karin Huck zum Wechsel entschlossen. Der Antrag hatte ohnehin nur eine Chance, wenn die komplette Mannschaft mitziehen würde.
So hat Plankstadt jetzt nicht nur ei­ne neue sportliche Attraktion, die TSG ist jetzt praktisch in Baden die erste Adresse in Sachen Damen-Tischtennis. Denn die bisherige Sinsheimer Mann­schaft war in der dritthöchsten deut­schen Spielklasse Vizemeister und hätte sogar an den Aufstiegsspielen in die 2. Bundesliga teilnehmen dürfen, worauf sie aber wegen des bevorstehenden Vereinswechsels verzichten musste.
Neben der Ungarin Demeter steht mit Maren Lutz Nordbadens Nummer 1 im Team, darüber hinaus gehören vor allem Nicole Heeß und Karin Huck, aber auch Anja Wiegand seit vielen Jahren zu den Spitzenspielerinnen des badischen Tischtennis-Verbandes. Mit dem Unterbau der Teams in der Ver­bandsliga und Verbandsklasse ist die TSG Plankstadt nun ein echtes Mekka im Damen-Tischtennis.
SZ, Fr. 31.05.1996 – ali

Unsere Tischtennis-Abteilungsleiter seit der Gründerzeit

  • Theodor Ochs (1961 †)
  • Richard Gaa
  • Heinrich Seitz
  • Herbert Geschwill
  • Gerd Kolb
  • Joachim Kandler
  • Hubert Weik
  • Dieter Kehl
  • Rudi Seitz
  • Wilfried Nieswandt
  • Günther Ochs bis 2011
  • Markus Kolb ab 2011

2001 – ein Jubiläumsjahr des Tischtennissports und das Jahr des Nachwuchses

Neue Spielregeln eingeführt – gezielte Jugendarbeit trägt Früchte

Günther Ochs

Günther Ochs

Bevor ich zum aktuellen Tischtennisgeschehen komme, möchte ich einleitend die Historie und den tatkräftigen Idealismus derjenigen Pioniere, die sich um die Entwicklung dieser Sportart in Plankstadt bis auf den heutigen Stand verdient gemacht haben, nachfolgend würdigen.

Nahezu zeitgleich mit der Fusion der Vereine TSG 1890 und SC Eintracht konnte die ehemalige Tischtennisabteilung des SC Eintracht im Jahr 2001 zurecht mit Stolz auf ihr 50-jährige Bestehen zurückblicken. Dieses Jubiläum soll – ungeachtet der in die dritte Saison gehenden Vereinigung mit der über 60-jährigen ehemaligen TSG­Tischtennisabteilung – an dieser Stelle gebührend dargestellt werden.

Im Jahr 1951 wurde die Abteilung von Franz Wiesenbach, unterstützt von Otto Mitsch, im ehemaligen Gasthaus „Zum Löwen”, das sowohl Spiellokal (im Nebenzimmer wurde die erste „Platte” aufgestellt) als auch Vereinslokal war, ins Leben gerufen.

Abteilungsleiter Franz Wiesenbach und Otto Mitsch stellten in der Saison 1951/52 eine erste Mannschaft zusammen, der unter anderem die heute noch aktiven Spieler Meinrad Kapp und Erich Gund angehörten. Im Jahr 1953 wurde der Spielbetrieb in den Saal des Gasthauses „Zur Sonne“ verlegt und Trainer Schropp aus Heidelberg verpflichtet, der damals noch aus eigener Tasche bezahlt wurde. Die Saison 1954/55 brachte den ersten sportlichen Erfolg, als die Mannschaft mit Otto Mitsch, Walter Berger, Wolfgang Goller, Helmut Ruppert, Meinrad Kapp, Erich Gund und Manfred de Mür als ungeschlagener Meister der Kreisklasse in die Bezirksklasse Mannheim aufstieg.

In den fünfziger Jahren wurde auch eine von Wolfgang Goller betreute Jugendmannschaft gestellt, aus der unter anderem die heute noch aktiven Helmut Gaa, Richard Wiegand, Wolfgang Ruppert, Norbert Eberwein, sowie Günter Klein hervor gingen.

In den folgenden Jahren wurde die Jugend von Wolfgang Ruppert, Helmut Gaa, Andreas Kapp, Josef Wasserab und Meinrad Kapp trainiert.

1959 wurde erstmals eine zweite Herrenmannschaft gemeldet, bevor der Spielbetrieb zunächst kurzfristig ins Gasthaus „Zum Stern” und dann von 1960 bis 1963 ins Gasthaus „Zur Rose” verlegt wurde. Bald wurde deutlich, dass ein Gasthaussaal den gestiegenen Anforderungen des Tischtennissports nicht mehr entsprach. Glücklicherweise stand 1963/64 die neu erbaute Turnhalle der Humboldtschule zur Verfügung, ehe 1968 das heutige Domizil der Tischtennisspieler, die Turnhalle der Friedrichschule genutzt werden konnte.

Zum 25-jährigen Bestehen der Tischtennisabteilung wurden im Mai 1976 mit großem Erfolg die Kreismeisterschaften durchgeführt.

1989 nahm erstmals ein Mädchenteam an der Spielrunde teil, musste aber nach drei Jahre – ebenso wie etwas später eine dritte Herrenmannschaft – wieder abgemeldet werden. Zu verschiedenen Zeiten verstärkten immer wieder auswärtige Spieler die aktiven Mannschaften. Unter diesen Akteuren fanden sich die Namen von Josef Wasserab, Manfred Ziegler, Martin Pohl, Jochen Schwarz und Werner Rühle.  Nicht zu vergessen aber auch Herbert Rensch, der als einer der fleißigsten Trainingsbesucher aus Heidelberg-Kirchheim den weitesten Weg nach Plankstadt hatte und dem Verein 27 Jahre als Aktiver die Treue hielt. 1988 im Alter von 61 Jahren verstorben, wird er im Plankstadter Tischtennissport unvergessen bleiben.

1979/80 wurde die Jugendmannschaft mit Andreas Vobis, Andreas Kapp, Robert Kapp, Markus Wiegand und Markus Goller Kreismeister. Viele Jahre fuhr die Abteilung mit der Jugend in den Pfingstferien zum Zelten in den Odenwald, wo ihr ein Landwirt seine Wiese zur Verfügung stellte.

In den zurückliegenden fünfzig Jahren hatte die Tischtennisabteilung des SC Eintracht der Reihe nach Franz Wiesenbach, Otto Mitsch, Walter Berger, Manfred de Mür, Richard Wiegand, Wolfgang Ruppert, Erich Gund, Helmut Gaa und schließlich Meinrad Kapp zum Abteilungsleiter. Mit seiner Unterstützung hatten sich die Tischtennisabteilungen SC Eintracht und TSG am 11.06.1999 zum Wohl des Tischtennissports in unserer Gemeinde vereint.

Das aktuelle Sportgeschehen der heutigen TSG Eintracht-Tischtennisabteilung darf in der Folge nicht ohne Stolz überwiegend als äußerst erfreulich bezeichnet werden. Auch wenn unser Saisonstart 2001/2002 von einem schweren Schicksalsschlag überschattet war: Gerade mal 50-jährig, ist unser langjähriger Aktiver der 1. Herrenmannschaft Werner Burger, am 06. September nach schwerer Erkrankung plötzlich verstorben. Wir haben ihn zu seiner letzten Ruhestätte begleitet und werden sein Andenken in Ehren halten.

Erich Gund, Wolfgang Goller, Walter Berger, Meinrad Kapp, Otto Mitsch und Helmut Ruppert wurden in der Saison 1954/55 ungeschlagen Tischtennismeister in der Kreisklasse Schwetzingen

Die 1. Jugend als Meister der Verbandsklasse 2001 mit Abteilungsleiter Günther Ochs, Dominique Jost, Georg Roth, Trainer Thomas Mückstein, Simon Beschorner, Steffen Huber und damaliger Hans Ochs v.l.

Die 1999/2000 in die Bezirksklasse abgestiegene 1. Herrenmannschaft ist nach einjähriger Abstinenz auf dem besten Wege zurück in die Bezirksliga. Nach dem dritten Platz der Bezirksklasse A in der Saison 2000/2001 plant sie als „Herbstmeister“ in der aktuellen Saison den Wiederaufstieg. Mit Michael Goronzy im hinteren Paarkreuz dürfte der Mannschaft die Meisterschaft wohl kaum noch zu nehmen sein.

Ungewohnt schwer tut sich dieses Jahr die Damenmannschaft, die zur „Halbzeit“ in der Verbandsliga zwar auf Rang sieben steht, aber bei 6:12 Punkten mit nur einem Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt ist. Nina Zahn, Andrea Pristl, Gertie Zimmermann und Kristine Treiber wollen zur Rückrunde wieder den Anschluss nach oben schaffen.

Die 2. Herrenmannschaft belegt – wie zum Abschluss der Saison 2000 / 2001 – nach der Hinrunde der Bezirksklasse B wieder Rang 7, darf sich aber bei einem Punkteverhältnis von 8:12 ebenfalls noch nicht in Sicherheit wiegen, zumal zur Rückrunde die Stammformation mit Armin Rohr , Andreas Twardzik, Herwig Beschorner, Mile Milovanovic, Günther Ochs, Richard Wiegand und Christian Zitron nicht immer gewährleistet ist.

Erstmals in der Bezirksklasse A vertreten ist nach dem Aufstieg von der Kreisliga auch unsere 3. Herrenmannschaft. Sie steht mit 4:16 als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz und dürfte es mit Ralph Krämer, Bernhard Mayer, Wilfried Nieswandt, Peter Puff, Heinrich Kolb und Meinrad Kapp schwer haben, den sofortigen Wiederabstieg in der Rückrunde noch abzuwenden.

Die 4. und 5. Herrenmannschaft spielen gemeinsam in der Kreisliga. Die „Vierte” hatte die vergangene Saison als Neunter abgeschlossen, während die „Fünfte” als Vizemeister der Kreisklasse A zu ihr aufgestiegen ist. Die Hinrunde beendeten sie Kopf an Kopf auf Rang 6 und 7 mit 9:9 bzw. 7:11 Punkten. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen sollten sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Die „Vierte” spielt mit Christoph Greulich, Gerhard Baust, Steffen Huber, Stephan Wall, Erich Gund und Rudolf Potztave sowie zur Rückrunde mit Neuzugang Tom Braunbart vom Bayerischen Tischtennisverband.

Die „Fünfte” spielt in der Besetzung Markus Wiegand, Sascha Daubernmerkl, Markus Goller, Norbert Biedlingmaier, Roland Müller, Andreas Raab, Andreas Jaun, Andreas Vobis und Fritz Andermann.

Den erwartet schweren Stand hat die einmal mehr mit Aufstellungsschwierigkeiten geplagte 6. Herrenmannschaft. In wechselnder Besetzung mit Josef Gund, Walter Hanselmann, Oskar Armbruster, Günther Goedecke, Wolfgang Goller, Matthias Fischer, Walter Gorth, Wolfgang Ruppert, Ernst Villhauer, Willi Hoppart und Gustav Lorenz steht sie noch ohne Punktgewinn auf dem letzten Platz der Kreisklasse B.

Die 1. Jugend holte sich 2000/ 2001 in der Besetzung Steffen Huber, Dominique Jost, Simon Beschorner und Georg Roth in souveräner Manier die Meisterschaft der Verbandsklasse. Der Aufstieg in die Verbandsliga scheiterte an den schweren Relegationsspielen. In der laufenden Saison kam Martin Enseleit vom TV Schwetzingen für den zu den Aktiven aufgerückten Steffen Huber neu in die Mannschaft und hat sich gut integriert. Nach der Hinrunde belegt die Mannschaft mit 13:5 Punkten Rang 3.

Die 2. Jugend wurde in der Besetzung Stefan Haag, Georg Roth, Nils Gund und Thomas Schumacher ebenfalls Meister der Kreisliga und steht als Aufsteiger diese Saison in der Bezirksklasse im vorderen Mittelfeld. Für den als Stammspieler in die „Erste” aufgerückten Georg Roth kam Jascha Rübeling neu in die Mannschaft.

Mit unterschiedlichen Erfolgen spielt die 3. Jugend in der Kreisliga, wo sie in der Besetzung Thorsten Seiler, David Neubrand, Tobias Braner und Markus Zimmermann teilnimmt.

Ähnlich verläuft es bei Schülern mit Stefan Hägele, Marion Schuhmacher, Christian Müller, Markus Bummel, Roman Roeder, Christian Koch, Marius Beschorner und Dominik Dommermuth in der Kreisliga.

Weitere Erfolge unserer Jugend

Ein weiterer Triumph gelang der 1. Jugend in der Besetzung Simon Beschorner, Dominique Jost, Thomas Enseleit und Georg Roth als Kreispokalsieger 2001. Im Finale schlugen sie den gastgebenden TB Neulußheim glatt mit 4:1 und nahmen die Trophäe mit nach Plankstadt.

Einzelmeisterschaften 2001 

Der Nachwuchs war auch bei den Einzelmeisterschaften 2001 des Kreises äußerst erfolgreich. Simon Beschorner wurde Kreismeister der A-Schüler im Einzel und Doppel zusammen mit Georg Roth. Martin Enseleit und Georg Roth wurden im Einzel gemeinsame Dritte, ebenso wie Enseleit/Rübeling und Thorsten Seiler/Hoffmann (Oftersheim) im Doppel. Thorsten Seiler wurde im B-Schüler-Einzel ebenfalls Dritter.

Der erst 14-jährige Simon Beschorner behauptete sich auch im Einzel des Jugendwettbewerbs, wo er sich erst im Finale dem Ketscher Talent Andreas Frank knapp geschlagen gab. Georg Roth wurde hier Dritter. Im Jugend-Doppel holten sich Martin Enseleit/Georg Roth die Vizemeisterschaft vor Beschorner / Jost.

Zuvor hatte sich Simon Beschorner als Sieger der Kreisrangliste in Reilingen, der Regionalrangliste in Hemsbach sowie der Verbandsrangliste in Höpfingen ungeschlagen für die badische Endrangliste in Odenheim qualifiziert. Dort erreichte er am 01.07.2001 gegen stärkste Konkurrenz mit 5:6-Siegen einen ausgezeichneten 9. Platz.

Die zahlreichen Erfolge des Nachwuchses kommen nicht von Ungefähr, sondern sind die Früchte unserer gezielten Jugendarbeit innerhalb der gesamten Tischtennisabteilung. Allen voran sei an dieser Stelle unserem Jugendtrainer Thomas Mückstein gedankt, der über das Training hinaus auch bei fast allen Spielen und Turnieren als Coach wertvolle Arbeit und tolles Engagement zeigt und zudem seit dieser Saison das Systemtraining für die Aktiven übernommen hat. Ihm bei der Nachwuchsarbeit zur Seite stehen Richard Wiegand, Wilfried Nieswandt, Thomas Schmälzle und Norbert Biedlingmaier sowie die Jugendwarte Peter Puff und Josef Gund.

Als Belohnung und Anerkennung ihrer sportlichen Erfolge gab es für die 1. und 2. Jugend in der Zeit vom 12.-14. Oktober 2001 unter der Betreuung von Josef Gund eine Jugendfreizeit in Steinach/Schwarzwald.

Am Feiertag des 03.10.2001 wurden wieder die traditionellen Ortsmeisterschaften der Aktiven ausgetragen. Unter den Augen von Bürgermeisterstellvertreter Karl Schleich holte sich Neuzugang Thomas Schmälzte bereits im ersten Jahr seiner Vereinszugehörigkeit sowohl den Einzeltitel, als auch zusammen mit Markus Kolb die Ortsmeisterschaft im Doppel. Die Nachwuchskonkurrenz stand ganz im Zeichen von Schüler- und Jugendortsmeister Simon Beschorner, der zusammen mit Georg Roth auch im Doppel vorne war.

Die Ortsmeister des Nachwuchses mit stellv. Bgm. Karl Schleich, Georg Roth, Thomas Enseleit, Simon Beschorner und Abteilungsleiter Günther Ochs (v.l.)

Ortsmeister 2001 der Aktiven

Die Ortsmeister 2001 der Aktiven mit stellv. Bgm. Karl Schleich, Markus Kolb, Thomas Schmälzle, Helmut Gaa, Mile Milovanovic, Abteilungsleiter Günther Ochs (stehend), Armin Rohr und Michael Weick (sitzend, jew. v.l.)

Bei der Jahreshauptversammlung am 12.06.2001 wurden die Mannschaften vor allem auf die seit 01.08.2001 in Kraft getretenen neuen Spielregeln vorbereitet. Die gravierendsten Neuerungen waren:

  1. Die Mannschaften aller Spielklassen müssen ab dieser Saison mit dem größeren 40 mm Ball (bisher 38 mm) spielen.
  2. Bei der neuen Zählweise endet ein Satz bei 11 (bisher 21) Gewinnpunkten und die Anzahl der Gewinnsätze erhöht sich auf 3 (bisher 2).
  3. Der Aufschlagwechsel erfolgt nach jeweils 2 (bisher 5) Aufschlägen.

 

Unsere Spielerinnen und Spieler (glücklicherweise auch gegnerischen) haben mit diesen neuen Regeln noch immer ihre Umstellungsschwierigkeiten, waren die „alten doch seit Jahrzehnten in „Fleisch und Blut“ übergegangen.  Ob sie den Tischtennissport insgesamt attraktiver machen, wird die Zukunft zeigen.

Vor dem Hintergrund der auf den 26.06.2001 terminierten Mitgliederverschmelzungsversammlung des neuen Vereins „TSG Eichtracht 1890″ wurden die Neuwahlen der Tischtennisabteilung danach in einer Sondersitzung am 02.07.2001 separat vorgenommen. Dabei wurde die seitherige Abteilungsleitung einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Zu gesellschaftlichen Höhepunkten wurden wieder der am 19.05.2000 durchgeführte Familienausflug ins Leininger Land/Pfalz mit rund 50 Teilnehmern und das Saison Abschluss Grillfest am 27.07.2001 rund um die Dr. Erwin Senn-Halle mit mehr als 100 Festgästen bei hochsommerlichen Temperaturen und abwechslungsreichem Programm. Besonders geehrt wurden dabei drei Altmeister der Plankstadter Tischtennisszene für ein seltenes Jubiläum: Meinrad Kapp, Rudolf Potztave und Walter Gorth erhielten je einen Präsentkorb mit Urkunde für 50jährige aktive Mitgliedschaft. Kreissportwart Karl-Heinz Schüler überreichte den Jubilaren im Namen des Tischtenniskreises ein bedrucktes Trikot.

Schließlich stand am 07.01.2001 unter dem Motto „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…“ eine vorweihnachtliche Winterfeier mit der Jugend auf dem Programm. Dazu fanden sich rund 70 Tischtennisler aller Altersklassen im festlich geschmückten Vereinshaus ein und verbrachten bei einem von Richard Wiegand, Herwig Beschorner und Michaela Pfeifer vorbereiteten Programm einen beschaulichen und unterhaltsamen Vorweihnachtsabend.

Zum Jahresende, am 21. bzw. 28. Dezember 2001, hieß es wie jedes Jahr: Auf zum Weihnachts-Doppel-Turnier und zum lustigen „Brettl-Turnier”.

Waren es seit dem Zusammenschluss beider Tischtennisabteilungen im Jahr 1999 zunächst mehr die gesellschaftlichen Gemeinsamkeiten, die uns als große Tischtennisfamilie zusammen brachten, so haben sich inzwischen auch die Erfolge auf sportlicher Ebene eingestellt. Angefangen beim Nachwuchs mit den bereits erwähnten großartigen Titelgewinnen und Meisterschaften, bis hin zu den Aktiven, die mit zwei Herrenmannschaften in der Kreisliga und sogar drei Herrenmannschaften in der Bezirksklasse vertreten sind, darunter die „Erste“ mit besten Aufstiegsaussichten in die Bezirksliga. Wichtig, dass dabei die besten Jugendspieler mit 14 Jahren schon als sogenannte Schnupperspieler bei den Aktiven eingesetzt und integriert sind. Wann hat es eine solche Leistungsdichte jemals gegeben?

Ohne auf diese Frage näher einzugehen, ist diese positive Entwicklung für mich auf folgende Faktoren zurückzuführen: Das von allen getragene gemeinschaftliche Engagement, gesunder sportlicher Ehrgeiz und die gezielte Trainings- und Nachwuchsarbeit eines vorbildlich, funktionierenden Teams!

Vor diesem Hintergrund ist mir um die Zukunft des Tischtennissports in unserer Gemeinde nicht bange, und ich danke allen Genannten und Ungenannten, die zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben.

Im Namen der TSG Eintracht – Tischtennisabteilung wünsche ich in diesem Sinne alles erdenklich Gute im Jahr 2002.

Günther Ochs  – Leiter der Tischtennisabteilung

Sportlicher Zusammenschluss der Tischtennisabteilungen TSG und SC Eintracht

TSG-Jugend wurde souveräner Kreisliga-Meister 1998/99

Günther Ochs

Günther Ochs

Zum Ausklang des Jahrtausends wurde es doch noch wahr: Die Tischtennisspieler der beiden Ortsvereine TSG und SC Eintracht haben sich in der denkwürdigen Hauptversammlung vom 11.06.1999 vereint und spielen seit Beginn der Saison 1999/2000 gemeinsam im gleichen Trikot. Eine – wie man jetzt schon mit Überzeugung sagen kann – rundum gelungene Fusion! Mehr dazu später, zunächst soll auch die abgeschlossene Saison 1998/99 gebührend beleuchtet werden.

In dieser letzten TSG-Saison haben insgesamt 9 Mannschaften teilgenommen, davon eine Damenmannschaft, fünf Herrenmannschaften, eine Schülerinnen-, eine Mädchen- und eine Jugendmannschaft.

Die Damen wurden Vizemeister in der Verbandsliga und spielten mit Nina Zahn, Ulrike Müller, Kristine Treiber, Andrea Pristl und Gertie Zimmermann.

Die erste Herrenmannschaft belegte mit Holger Seitz, Michael Weick, Felix Gramlich, Werner Burger, Andreas Twardzik und Markus Kolb Rang 7 in der Bezirksliga.

Die zweite Herrenmannschaft war mit Armin Rohr, Markus Kolb (er spielte eine Doppelrunde, weil nicht alle Stammspieler zur Verfügung standen), Herwig Beschorner, Rainer Wagner, Günther Ochs und Wilfried Nieswandt in der Bezirksklasse Nord, Gruppe B vertreten und erreichte dort Rang sechs.

Die dritte Herrenmannschaft wurde in der Kreisliga ebenfalls sechster und spielte in der Stammbesetzung Heinrich Kolb, Peter Puff, Ralph Krämer, Mile Milovanovic, Stefan Wall und Christoph Greulich.

Die vierte Herrenmannschaft belegte in der Kreisliga A Rang 7 und war dort mit Heinrich Seitz, Sascha Daubenmerkl, Norbert Biedlingmaier, Roland Müller, Dominik Wolf und Christian Mewes vertreten.

Die fünfte Herrenmannschaft bestand aus Gerhard Baust, Rudolf Potztave, Günter Goedecke, Oskar Armbruster, Walter Gorth, Bernd Huckele und Willi Hoppart und wurde Fünfter in Kreisklasse B

TSG-Jugend als Meister der Kreisliga 1998/99. v. l. Steffen Huber, Dominique Jost, Andreas Jaun und Simon Beschorner.

Die Jugend war das Aushängeschild der Abteilung und wurde mit 16:0-Punkten überlegener Meister der Kreisliga. Der Meistermannschaft gehörten Andreas Jaun, Steffen Huber, Dominique Jost und Simon Beschorner an.

Die Mädchen hatten es in der Verbandsliga nicht leicht und landeten auf dem vorletzten Platz. Sie spielten mit Miriam Huckele, Simone Maller, Johanna Nieswandt und Sina Hennesthal. Die Schülerinnen spielten in wechselnder Besetzung und belegten den drittletzten Platz in der Rhein-Neckar-Liga.

Gewinner des Trainingspokals 1998/99 wurde Michael Weick. An die Stelle der bisherigen Vereins- und Ortsmeisterschaft tritt eine einzige Meisterschaft, die noch auszutragen ist.

Zum Saisonende 1998/99 verließen zwei Aktive den Verein: Ulrike Müller wechselte aus sportlichen Gründen zur TTG Walldorf, wo sie in der Badenliga zum Einsatz kommt. Felix Gramlich studiert seit einiger Zeit in Reutlingen und schloss sich dem dortigen TTC an.

Von auswärtigen Vereinen gab es folgende Neuzugänge zur TSG: Rolf Kleemann, früherer Oberligaspieler vom ASV Eppelheim. Von der Post SG Mannheim kamen Christian Zitron und Rüdiger von Hein. Josef Gund, ein gebürtiger »Plänkschder«, kam von der TSG Rohrbach. Zur Rückrunde komplettiert Andrea Hahn (TTC Ketsch, Mädchenmannschaft) den Kreis der Neuzugänge.

Hinzu kam der interne Wechsel von insgesamt 16 Spielern des SC Eintracht im Rahmen des Zusammenschlusses.

Tischtennis-Fusion vom 11.06.1999

Die Tischtennis-Fusion vom 11.06.1999 ist besiegelt. Von links TSG-Vorsitzender Hans Ochs, TSG-Abteilungsleiter Günther Ochs, SCE-Abteilungsleiter Meinrad Kapp, SCE-Vorsitzender Claus Huckele und TSG-Schriftführer Sylvester Nerb.

Damit wären wir wieder beim diesjährigen Hauptereignis in Plankstadts Tischtennissport, dem bereits eingangs erwähnten Zusammenschluss.

Am 07.04.1999 fand auf Initiative des Abteilungsleiters ein erstes Treffen mit den Verantwortlichen der SC Eintracht-Tischtennisabteilung statt. Im Versammlungsraum unserer Halle trafen sich Meinrad Kapp, Helmut Gaa und Richard Wiegand (SCE) mit Günther Ochs, Herwig Beschorner, Wilfried Nieswandt und Heinrich Kolb (TSG) und kamen überein, bereits ab der Saison 1999/2000 gemeinsam anzutreten. Dazu würden die Eintracht-Spieler komplett zur TSG überwechseln.

Der Zusammenschluss wurde mit einem Schreiben beider Vereinsvorsitzenden beim Badischen Tischtennisverband beantragt.

Am 11.06.1999 fand im TSG-Versammlungsraum vor der Rekordkulisse von 43 Teilnehmern und in Anwesenheit der beiden ersten Vereinsvorsitzenden Claus Huckele (SCE) und Hans Ochs (TSG) die konstituierende Hauptversammlung statt, bei der der sportliche Zusammenschluss beider Tischtennisabteilungen zur TSG/SCE unter Leitung von Günther Ochs einstimmig bestätigt wurde.

Am Spielbetrieb nehmen künftig 1O Damen, 60 Herren und rund 40 Mädchen und Jungen, eingegliedert in eine Damenmannschaft, acht Herrenmannschaften, eine Jugendmannschaft, zwei Schülermannschaften und eine Schülerinnenmannschaft, teil.

Auch gesellschaftlich hat sich der Zusammenschluss bisher bestens eingespielt: Nach dem Vatertagsausflug vom 13.05.1999 wurde das Saisonabschluss-Grillfest am 09.07.1999 bereits gemeinsam gefeiert und erlebte mit rund 120 Teilnehmern einen noch nie dagewesenen Besucheransturm.

Bei Freizeiten in der letzten Juli-Woche zusammen mit dem Anrather TK (dem Verein vom früheren TSG-Spieler Jürgen Lorenz) und in der zweiten November-Woche gemeinsam mit dem TTV Weinheim West kam auch die Jugend voll auf ihre Kosten.

Das diesjährige Weihnachts-Doppelturnier am 17.12. unter der Regie von Heinrich Seitz und das traditionelle »Brettl-Turnier« am letzten Trainingstag des alten Jahrtausends rundeten die Geselligkeiten ab.

In der laufenden Spielsaison 1999/2000 sind die Damen in der Verbandsliga, die acht Herrenmannschaften von der Bezirksliga abwärts in allen Klassen vertreten. Die Jugend spielt in der Bezirksliga, die A-Schüler und B- Schüler spielen jeweils in der Kreisliga und die B-Schülerinnen in der Rhein-Neckar -Liga.

Die Damen spielen in der Stammbesetzung Nina Zahn, Kristine Treiber, Andrea Pristl und Gertie Zimmermann und nehmen derzeit in der Verbandsliga zwar »nur« Rang fünf ein, liegen aber bei nur zwei Punkten Rückstand zum Spitzenreiter noch gut im Rennen.

Die »neuen« der 1. Herrenmannschaft. V. l. Christian Zitron und Rüdiger von Hein.

Die »neuen« der 1. Herrenmannschaft. V. l. Christian Zitron und Rüdiger von Hein.

Ungleich schlechter sieht es mit der Herren-Bezirksliga aus, wo die neuformierte 1. Mannschaft nach Hinrundenschluss mit nur drei Pluspunkten das Tabellenende ziert. Allerdings fehlt auch ihr nur ein Pünktchen zum rettenden Ufer, das man in der Aufstellung Holger Seitz, Michael Weick, Werner Burger, Rüdiger von Hein, Christian Zitron und Markus Kolb in der Rückrunde erreichen will.

Ohne Sorgen spielt die 2. Herrenmannschaft in der Bezirksklasse Nord B, wo sie in der Besetzung Rolf Kleemann, Andreas Twardzik, Herwig Beschorner, Armin Rohr, Günther Ochs und Richard Wiegand einigen Favoriten ein Bein stellte und als derzeit Vierter oben mitmischt. In der Kreisliga sind die 3. und 4. Herrenmannschaft vertreten. Die »Dritte« legte als Mitfavorit einen glatten Fehlstart hin, hat sich aber zum Hinrundenschluss mit einer Siegesserie auf den dritten Rang vorgekämpft. In der Aufstellung Wilfried Nieswandt, Rainer Wagner, Helmut Gaa, Heinrich Kalb, Mile Milovanovic und Peter Puff scheint zumindest Vizemeisterschaft noch möglich.

Die mit Neuzugängen verstärkte 2. Herrenmannschaft. V. l. Günther Ochs, Rolf Kleemann, Andreas Twardzik, Armin Rohr, Richard Wiegand und Herwig Beschorner.

Die 4. Mannschaft gibt mit Bernhard Mayer, Ralf Krämer, Christoph Greulich, Meinrad Kapp, Stefan Wall und Markus Goller eine gute Figur ab und hat als Kreisliga-Siebenter keinerlei Abstiegssorgen.

Die 5. Mannschaft ist mit Markus Wiegand, Sascha Daubermerkl, Dominik Wolf, Roland Müller, Norbert Biedlingmaier und Andreas Jaun in der Kreisklasse A vertreten und nimmt einen ungefährdeten fünften Platz ein.

Die 6. Mannschaft nimmt in der Kreisklasse B mit nur 2 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Rang 3 ein und hat mit Robert Kapp, Gerhard Baust, Erich Gund, Christoph Manitta, Rudolf Potztave und Andreas Raab ihre Meisterschaftshoffnungen noch nicht aufgegeben. Einziger »Herbstmeister« ist die 7. Mannschaft in der Kreisklasse C, wo erstmals mit Vierer-Mannschaften gespielt wird. Hier sind Heinrich Seitz, Klaus Birk, Harry Weik, Josef Gund, Matthias Fischer und Fritz Andermann mit drei Punkten Vorsprung ungeschlagene Spitzenreiter und damit erster Meisterschaftsanwärter.

Die 8. Mannschaft spielt abwechselnd mit Günter Goedecke, Waldemar Gawlik, Willi Hoppart, Walter Hanselmann, Wolfgang Goller, Gustav Lorenz, Andreas Noe und Ernst Villhauer und schlägt sich als Drittletzter recht wacker.

Die Jugend, die ab dieser Saison mit Mädchen und Jungen gemischt an den Start gehen darf, legte als Aufsteiger eine glänzende Vorrunde hin und belegt bei nur einer Niederlage mit Steffen Huber, Dominique Jost, Simone Maller, Simon Beschorner und Johanna Nieswandt in der Bezirksliga einen ausgezeichneten zweiten Platz.

Die A-Schüler Stephan Haag, Thomas Schuhmacher, Nils Gund, Georg Roth, David Neubrand und Tobias Seiler nehmen in der Kreisliga ebenso einen Mittelplatz ein wie die B-Schüler mit Thorsten Seiler, Markus Bummel, Christian Simon, Christian Müller, Marius Beschorner und Markus Zimmermann.

Die Schülerinnen Sina Hennesthal, Jessica Stadler, Marion Schuhmacher, Stefanie Benz, Julia Hoffmann, Daniela Riedl und Isabel Biedlingmaier tun sich noch etwas schwer und kämpfen in der Rhein -Neckar-Liga um den Abschluss.

Seit mit Martin Seiler als Trainer die Nachwuchsarbeit intensiviert werden konnte, haben sich die ersten Erfolge eingestellt. So wurde der erst neunjährige Thorsten Seiler am 17.07.1999 bei den in Karlsbad-Langensteinbach ausgetragenen Badischen Jahrgangsmeisterschaften zweifacher badischer Vizemeister der C-Schüler.

Es herrscht reger Trainingsbetrieb mit durchschnittlich 30 Schülerinnen, Schülern und Jugendlichen und die Nachwuchsspieler sind mit viel Spaß und Eifer bei der Sache.

Die jährliche Ausspielung des Trainingspokals ist eine Bereicherung des Aktiventrainings, zumal auch befreundete Spieler von Nachbarvereinen willkommen sind.

Bedauerlicherweise leidet der gesamte Spielbetrieb in der Dr. Erwin-Senn-Halle immer mehr unter den widrigen Bodenverhältnissen. Auf dem glatten Holzboden kam es wiederholt zu Stürzen und Verletzungen, die bei einem rutschfesten Bodenbelag vermeidbar gewesen wären. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen und ordnungsgemäßer Spielbetrieb gewährleistet werden! Erfreulicherweise verschließt sich die Vorstandschaft diesem Problem nicht und hat selbst größtes Interesse an einem zeitgemäßen Hallensportbetrieb.

Schließlich wünsche ich allen »neuen« und »alten« Tischtennisfreunden unserer vereinten und zahlenmäßig stark gewachsenen Abteilung den zum Erfolg notwendigen Zusammenhalt, Spaß beim Tischtennis, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahrtausend.

Günther Ochs Leiter der Tischtennisabteilung