Herren 1 Sieg und Klatsche

Sieg
Die TSG Eintracht trat am Donnerstag zum Saisonauftakt bei TTF Wiesloch an.

Da Weick fehlte (er wurde durch Heckmann ersetzt) musste man die Doppel umstellen und nur Henschel / Braunbart konnten ihre Gegner besiegen, was uns einen 1:2 Rückstand bescherte.

Als dann Kolb etwas überraschend gegen Campenhausen im fünften Satz scheiterte und Henschel den Spitzenspieler Weis nicht schlagen konnte, standen wir mit 1:4 schon mit dem Rücken zur Wand.

Unser mittleres Paarkreuz hielt jedoch dem Druck stand. Braunbart bestätigte die starken Trainingsleistungen, brachte M. Rinhofer immer wieder mit seinen Aufschlägen und offensiven Kombinationen in arge Bedrängnis. In einem abwechlungsreichen Spiel siegte Braunbart absolut verdient und im vierten Satz sogar mit 11:1.
Schneider hingegen zeigte einmal mehr, dass er kaum Training benötigt, um Bestleistung bringen zu können. Eindrucksvoll, wie er gegen H. Rinhofer nach 1:1 Sätzen noch einmal zulegte, die Bälle noch besser legte, noch schärfer blockte und Rinhofer keine Chance mehr lies.

Heckmann konnte Cadoni nicht gefährden. Ein Satz sprang immerhin heraus, Cadoni präsentierte sich zu komplett und zu sicher.
Pfründer hatte kaum Mühe mit Lippok, dessen wichtigste Waffe der harte Vorhandtop ist. Der kam zu unstet bzw. wurde durch Pfründers eigene Aktionen umgangen, so gab es einen Dreisatzerfolg des Neu – Plankstadters, der also sein erstes Einzel gleich gewann.

Nach dem ersten Durchgang hatten wir also auf 4:5 verkürzt.
Kolb hatte zwar immense Probleme mit dem Aufschlagspiel von Weis, konnte jedoch ein stabiles Spielsystem mit langsamen drucklosen Bällen entwickeln, mit dem Weis kaum etwas anzufangen wusste. Der Wieslocher machte viele Fehler in der Spieleröffnung und Kolb siegte in vier Sätzen.
Henschel konnte alle Bälle offensiv verwerten, die Campenhausen anbot. So war Henschel also drückend überlegen, die Folge war ein Dreisatzerfolg nach feiner Leistung, die uns endlich in Führung brachte.

Schneider komplettierte seine Leistung an diesem Abend, als er M. Rinhofer nach tollem Spiel und recht knapp im finalen Satz schlug. Rinhofer hatte wahrlich gut gespielt und seine offensiven Ressourcen voll ausgeschöpft, aber Schneider hatte taktisch und spielerisch dagegengehalten und am Ende triumphiert.
Braunbart begann solide gegen H. Rinhofer und nach der 2:0 Satzführung liebäugelte man auf der Bank schon mit dem vierten Punkt der Mitte an diesem Abend, doch Braunbart konnte die nächsten beiden ausgeglichen geführten Sätze einfach nicht gewinnen und danach kippte die Partie komplett in Rinhofers Richtung.

Stand: 7:6
Auch Heckmann zeigt sich sich Lippok gegenüber überlegen. Sein Angriffsspiel ist sicherer und schärfer, sein Block steht besser, aber vor allem zeigt er mentale Stabilität und so siegt er verdient in nur drei Sätzen.
Pfründers Konterspiel scheint Cadoni zu liegen, trotzdem beißt sich Pfründer immer wieder durch, geht mit 2:1 in Führung, doch jetzt wird Cadoni stärker, holt sich den vierten Durchgang und setzt sich auch im fünften hauchdünn durch und das Abschlussdoppel muss antreten.

Und natürlich ist es eine Nervenschlacht am Ende des Abends. Henschel / Braunbart verlieren den ersten Satz gegen Campenhausen / Rinhofer. Doch danach agieren sie sehr kontrolliert, mit dem richtigen Mix aus Energie und Sicherheit. Sie holen sich Durchgang um Durchgang und mit einem Viersatzsieg führen sie die TSG Eintracht zu beiden Punkten.
Das war ein unglaublich wichtiger 9:7 Erfolg, denn wir wissen, dass von nun an die Trauben ein Stück höher hängen.

Klatsche
Das bekamen wir dann auch zwei Tage später zu spüren, als es in der Heimpartie eine 3:9 Klatsche gegen Mühlhausen setzte.

Weick war wieder am Start und so kam man in den Doppeln auch zu einer 2:1 Führung.
Beim Stand von 2:2 wurden aber vier Spiele in Folge im fünften Satz verloren, alle äußerst knapp. Diese Niederlagen konnten wir nicht mehr kompensieren. Nur Weick schaffte noch einen Fünfsatzsieg gegen Pilz.

Der Sieg für Mühlhausen ist verdient, fällt aber deutlich zu hoch aus.
Am kommenden Sonntag treten wir in Walldorf an, mal sehen, ob es da was zu holen gibt.